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Freitag, 23. März 2012

EU-Korruptionsbekämpfer ermitteln weiter

Im letzten Jahr besuchten die Korruptionsbekämpfer der EU (OLAF) für mehrere Tage die Leuphana Universität Lüneburg. Sie ermittelten in Sachen Audimax, bei dem mehrere Millionen Euro aus EU-Förderung verbaut werden sollen. Anfang dieses Monats berichtete nun die Hannoversche Allgemeine (HAZ), dass OLAF weiter ermittelt. Dazu schreiben die Kollegen:
"Die Behörde hat Landtagspräsident Hermann Dinkla angeschrieben und gebeten, in die vertraulichen Protokolle der Sitzungen des Landtags-Wissenschaftsausschusses Einblick nehmen zu können. Eigentlich steht dies Außenstehenden nicht zu (...) (1)"
Diesem Anliegen ist der Landtag jetzt nachgekommen, wie die LZ berichtet.
Der Wissenschaftsausschuss hat sich jetzt dafür ausgesprochen, Akten über die Leuphana an das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) weiterzugeben. Konkret geht es um "nicht-öffentliche Niederschriften und eine Vorlage zum geplanten Neubau eines Zentralgebäudes". (2)
Scheinbar ist der Verdacht der Korruptionsbekämpfer bislang nicht ausgeräumt.

(1) http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/EU-Ermittler-pruefen-Bau-der-Uni-Lueneburg
(2) "Uni-Akten nach Brüssel", LZ vom 20.3.12. auf S. 3

Freitag, 18. November 2011

Eilmeldung: EU-Korruptionsbekämpfer kommen!

Es ist eine Nachricht, die erneut für erhebliche Unruhe sorgen wird: die obersten Korruptiosbekämpfer der EU (OLAF) kommen für eine Untersuchung an die Leuphana Universität Lüneburg! Es geht nach Informationen des NDR um Auftragsvergaben im Zusammenhang mit dem Audimax. Ebenfalls im Visier ist die Firma Rheinzink. Bereits der Landesrechnungshof hatte die Zusammenarbeit mit Rheinzink bemängelt.

Ausführliche Informationen bei den Kollegen des NDR.