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Samstag, 15. Oktober 2011

Ministerin Wanka kommt!

Ministerin Johanna Wanka kommt an die Leuphana Universität Lüneburg. Das meldet der ASTA in einer eMail über die Verteiler der Hochschule [1]. Erst vor wenigen Tagen erschien ihr Staatssekretär Josef Lange zur Einweihung des Parkhauses und Technikgebäudes neben der Mensa.

Bei dieser Gelegenheit lobte er wie erwartet die Entwicklung der Universität und sah einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Zusammenlegung der Standorte [2]. Wie ebenfalls zu erwarten war, kam Josef Lange ausdrücklich zur Rückenstärkung von Vizepräsident Holm Keller und Präsident Sascha Spoun. Lange in seiner Rede:
In den letzten Wochen war so Manches in den Medien zu lesen über die Leuphana Universität Lüneburg, dass sich dem unbeteiligten Leser der Eindruck aufdrängen konnte, an der Universität Lüneburg werde nicht Wissenschaft betrieben - sondern nur diskutiert und gestritten – vorzugsweise nicht innerhalb der Universität, sondern vor Gerichten. Damit jedenfalls in der Universität und der Öffentlichkeit in Lüneburg kein falscher Eindruck entsteht, will ich festhalten: die Leuphana hat sich in den letzten fünf Jahren in Forschung, Lehre, Nachwuchsförderung, wissenschaftlicher Weiterbildung sowie Wissens- und Technologietransfer - das sind die Kernaufgaben von Universitäten - mit ihrer Neustrukturierung sehr gut entwickelt. [2]
Nun erscheint also in Kürze die Ministerin persönlich an der Leuphana Universität Lüneburg, die in Sachen Keller im Landtag heftig unter Druck geraten war. Laut ASTA möchte sie auch mit Studenten sprechen:
Liebe Hochschulgemeinschaft,
da es bisher kaum jemand weiß: Die Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Frau Wanka, kommt an die Universität!
- und dies schon am 2. November! Sie möchte nicht nur mit dem Präsidium sprechen, sondern auch mit allen Mitgliedern dieser Hochschule.

Offensichtlich wurde für den Besuch bereits ein Raum gebucht (myStudy):
"Hochschulöffentliche Diskussion mit Frau Ministerin Prof. Dr. Wanka/Präsidium/Josefine Loewe (Externe Veranstaltung)
Einzeltermin | Mi, 02.11.2011, 17:00 bis Mi, 02.11.2011, 19:00 | C HS 5" [1]
Damit viele Studenten die Möglichkeit zur Teilnahme an dem Gespräch haben, hat der ASTA entschieden, den von ihm reservierten Hörsaal 2 zur Verfügung zu stellen. Wer den Empfang der Ministerin vorbereiten will, soll am Montag, den 17.10. gegen 18 Uhr in den ASTA kommen. Dort trifft sich die Gruppe NOA. [1]

[1] eMail vom 12.10. "Ministerin WANKA kommt am 2. November!"
[2] https://www.leuphana.de/fileadmin/user_upload/newspool/meldungen/files/GW_11.10.11_Einweihung.pdf

Montag, 10. Oktober 2011

Josef Lange kommt!

Am 11. Oktober kommt Josef Lange, Staatssekretär im Wissenschaftsministerium, an die Leuphana Universität Lüneburg. Hier wird er ein Parkhaus, eine handvoll Hausmeisterräumlichkeiten und die ASTA-Fahrradwerkstatt neben der Mensa einweihen.

Selten hat ein Staatssekretär eine so wichtige Aufgabe wahrgenommen. Aber warum kommt Lange wirklich nach Lüneburg? Der in der Hochschulbranche erfahrene Mann (1) ist eng mit der Leuphana Universität Lüneburg verknüpft. Er gilt als einer der wichtigsten Unterstützer des Kurses von Sascha Spoun und Holm Keller.

So präsentiert Lange das Leuphana-Konzept als Musterbeispiel des Landes Niedersachsen auf Konferenzen (2). Er springt als Landesvertreter ein, wenn "Prominente" benötigt werden, so z. B. beim Essaywettbewerb 2009 (3). Entscheidend ist Langes Engagement für bedeutende politische Weichenstellungen, bei denen er teilweise in erster Reihe, teilweise hinter den Kulissen tätig ist. Beispielsweise sitzt Josef Lange in der Strukturkommission, welche die Millionen des Innovationsinkubators verteilt (4). Oder er erscheint in Lüneburg, um Vizepräsident Holm Keller aus der Patsche zu helfen (5). Im Stiftungsrat soll Lange in der Vergangenheit mit schöner Unregelmäßigkeit erschienen sein, wenn Entscheidungen auf der Kippe standen und Spoun und Keller Unterstützung brauchten.

Wenn Josef Lange nun zur Eröffnung eines Parkhauses und ein paar anderer Räume extra nach Lüneburg kommt, bedeutet das vor allem eins: Symbolik. Die Botschaft wird lauten: es tut sich was beim Audimax, das Projekt hat längst begonnen. Finanzielle Zweifel und Korruptionsverdacht hin oder her, es ist nichts mehr zu stoppen. Diese Botschaft scheint offenbar nötig.

Quellen:
(1) http://www.mwk.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=6272&article_id=19099&_psmand=19
(2) http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=870463
(3) http://www.leuphana.de/college/bachelor/leuphana-semester/essaywettbewerb/archiv-essaywettbewerbe/essaywettbewerb-2009.html
(4) http://idw-online.de/pages/de/news366882
(5) (Seite 30 ff.) http://www.asta-lueneburg.de/fileadmin/images/asta2_0/sonderausgabe_holm_keller_online_teil2.pdf