Liebe Magister-Kommiliton_innen,LeuphanaWatch findet: Es stünde der Leuphana
leider macht sich die Einschränkung des Lehrangebots in einigen Fächern bemerkbar. Bitte meldet Euch doch bei der Fachschaft, wenn scheinrelevante Bereiche nicht ausreichend oder gar nicht durch Lehrveranstaltungen abgedeckt sind. Nachträgliche Öffnungen von Bachelor- und Master-Seminaren/ Vorlesungen sollten im Einvernehmen mit der Studiengangsleitung und den Veranstaltungsverantwortlichen noch
möglich sein.
Übrigens:
Zur Frage, was für Möglichkeiten Magister-Studierende haben, um ihr Studium im Einzel-/Härtefall auch nach dem März 2013 abzuschließen, s.: http://www.kuwi-lueneburg.de/studium/magister (wird regelmäßig aktualisiert)
Auch interessant, falls noch nicht gesehen:
http://www.leuphana.de/fileadmin/user_upload/ZentraleEinrichtungen/zpa/global/allgemein/Haertefallregelung_fuer_auslaufende_Studiengaenge_Stand_28-01-2011.pdf
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Sonntag, 2. Oktober 2011
Kuwis merken: Wir sind Auslaufmodell
In wenigen Tagen werden alle Studenten der auslaufenden Studiengänge zwangsexmatrikuliert. Schon seit vielen Semestern werden sie stiefmütterlich behandelt, ein Lehrangebot ist oft nur noch rudimentär vorhanden gewesen. Nur durch großen Einsatz im Prüfungsamt und von den Betroffenen konnte für viele noch ein Studienabschluss ermöglicht werden. Eine um ein Jahr längere Galgenfrist haben die Kuwi-Magister. Jetzt merken auch sie ihr nahendes Ende. Die Fachschaft schreibt in einer Rundmail:
Universität Lüneburg gut, wenn sie sich um ihre Studenten kümmern würde. Die Unterstützung bei Dozenten und Prüfungsamt ist groß, nur die Vorgaben 'von oben' stimmen nicht.
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Montag, 8. August 2011
LBS-Studenten auf 180: Leuphana, es reicht!
Die Studenten im 2. Semester LBS Sozialpädagogik sind sauer. Zu einer Klausur ist ihr Prüfer einfach nicht erschienen (Lünepost berichtete) und das war nicht das erste Problem in dieser Veranstaltung. Ein Betroffener berichtet:
Universität Lüneburg sei unerträglich. Die Verfasser enden mit einem Appell:
(1) Vielen Dank für die Informationen, die wir per eMail erhalten haben.
Im zweiten Semester ist die Vorlesung "Sozialpsychologie" vorgesehen. Als wir am ersten Termin, den 5.April, vergeblich auf einen Lehrbeauftragten warteten, bekamen wir auf Anfrage die Info, dass es noch keinen gäbe für diese Veranstaltung. Ohne uns vorher darüber in Kenntnis zu setzen! Die nächsten 2 Termine etwa mussten weiterhin ohne neue Infos ausfallen, bis man uns sagte, die Vorlesung würde im Mai und Juni in vier Blockseminaren (Mittwochs 14.15-19.45) stattfinden.Erst gab es keinen Dozenten, dann fand die Veranstaltung an anderen Terminen statt und schließlich fiel noch die Klausur aus. Über Lehraufträge gibt es viele Geschichten zu erzählen, aber schlimmer konnte es nicht kommen. Da hatten sich die LBS-Studenten leider geirrt:
Der erste Prüfungstermin, Dienstag der 19.7. um 14.15, stand seit langem fest und über QIS waren wir bereits angemeldet. Wie dem Zeitungsartikel zu entnehmen ist, war der Prüfer nicht auffindbar, wir setzten uns mit Prüfungsamt, Studiengangsleitung, etc in Verbindung, bis der Prüfer endlich auftauchte. Er schob die Schuld auf organisatorische Fehler, er habe nicht gewusst, dass er für das Erstellen der Klausur (und scheinbar auch das Beaufsichtigen) zuständig wäre. Nachdem er die Klausur zunächst auf 16 Uhr anstetzen wollte, um in der Zwischenzeit eine zu erstellen, machte uns das Prüfungsamt einen Strich durch die Rechnung, denn die Klausur müssten sie ja vorher einsehen. Davon habe der Prüfer auch nichts gewusst. Wir einigten uns also auf Donnerstag, den 28.7. für einen Ausweichtermin und gingen davon aus, dieser finde auch dementsprechend statt. (1)
Als der Prüfer am zweiten Termin, Donnerstag den 28.7., wieder ca 45min zu spät erschien und nur auf der Matte stand, nachdem ihn ein Kommilitone nach 15minütigem Warten anrief, hatten die meisten Studierenden die Schnauze voll. Die Entschuldigung des Prüfers war, dass er diesmal schlichtweg den Termin vergessen hat und nachdem er den Anruf erhielt, die Klausuren noch kopieren musste.In ihrem Brief (siehe 1. Kommentar) finden die Betroffenen deutliche Worte: Leuphana habe ein Organisationsproblem. Der zuständige Professor wurde durch einen Lehrauftrag ersetzt (LeuphanaWatch berichtete über dieses Phänomen), die Studenten fordern einen neuen Prof. Jeder könne Fehler machen, aber das stereotype Geloben von Besserung durch die Leuphana
Über dieses Ärgernis haben sich zwei Kommilitonen zusammengetan und einen Brief an die Verantwortlichern verfasst. (1)
Die Leuphana mit ihrem narzisstischen Wunsch in die Riege der Eliteuniversitäten aufgenommen zu werden, mit Hilfe eines opulenten Zentralgebäudes, als ein Symbol ihrer Qualität und Selbstgefälligkeit, erwirkt in uns nur Unverständnis. Die Qualität einer Universität lässt sich nicht daran bemessen, wie „zwielichtig“ Vizepräsidenten gehalten werden oder augenscheinlichen Nepotismus Einzug in den universitären Korpus nimmt. Erst wenn ein jeder Student, eine jede Studentin das Gefühl inne hat, dass die Universität sich gut um die studentischen Belange und Bedürfnisse kümmert, erst dann empfinden wir solch narzisstisches Getue, wie den Wunsch das Wort „Elite“ vor dem eigenem Namen führen zu können, als verdient. (Brief)
(1) Vielen Dank für die Informationen, die wir per eMail erhalten haben.
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Dienstag, 19. Juli 2011
Leuphana-Semester: Lehrangebot
Vor Kurzem berichtete dieses Blog über die Abschlussveranstaltung von "Leuphana auf dem Weg". Die Dekane waren sich einig, dass es im Leuphana-Semester und Komplementärstudium zu viele Lehraufträge gibt und die Anbindung an das restliche Studium zu wenig ausgeprägt ist. Jetzt ist das Lehrangebot für das kommende Wintersemester bekannt gegeben worden. LeuphanaWatch hat einen Blick auf das Angebot im Leuphana-Semester geworfen [1].
Die Einschätzung der Dekane bestätigt sich.
Universität Lüneburg muss sich die Frage gefallen lassen, wie der Rest des Studiums auf diese Module aufbauen soll. Wissen die Dozenten überhaupt, was in diesem ersten Semester für Grundlagen erarbeitet werden?
[1] http://www.leuphana.de/intranet/gremien/senat.html - 13.7.11 Unterlage TOP 10
Die Einschätzung der Dekane bestätigt sich.
- Im Modul "Wissenschaft macht Geschichte" werden 81,6% aller Veranstaltungen durch externe Lehraufträge betreut.
- Im Modul "Wissenschaft nutzt Methoden" werden 35 Seminare zu "Forschungsmethoden für alle" angeboten. Davon sind 24 = 68% Lehraufträge.
- Im Modul "Wissenschaft trägt Verantwortung" werden 68 Veranstaltungen angeboten, davon sind 35 externe Lehraufträge (51,5%).
[1] http://www.leuphana.de/intranet/gremien/senat.html - 13.7.11 Unterlage TOP 10
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Leuphana Semester
Sonntag, 13. März 2011
Repititorien: Eine Kritik
Auch in diesem Semester hat die Fachschaft BWL, VWL, WiSo, LBBS wieder Repetitorien für Studenten angeboten.
Repititorien sind Nachhilfe. Wer eine Veranstaltung nicht verstanden hat, geht dorthin. Sind unsere Veranstaltungen so schlecht und unverständlich, dass niemand etwas versteht? Es sollte normal sein, dass bei Fragen der Dozent angesprochen wird. Er hilft gern weiter, erläutert in der Veranstaltung noch einmal oder ausführlicher. Wenn es nur wenige Studenten betrifft, können diese nach der Veranstaltung nach vorn kommen und nachfragen. Für das Lehrpersonal ist es beschämend, wenn sich die Studenten entweder nicht trauen zu fragen oder so grundlegend nichts verstehen, dass an den didaktischen Fähigkeiten des Dozenten zu zweifeln ist. In jedem Falle grübelt der ein oder andere Dozent im Stillen, wenn für seine Veranstaltung ein Repititorium angeboten wird. Was für ein Zeichen an die Kollegen!
Repititorien sind vor allem ein soziales Versagen. Wenn Sie etwas nicht verstehen, fragen Sie ihre Kommilitonen. Der Sachverstand der WG kann genutzt werden. Es gibt Lerngruppen, in denen Sie sich zusammenschließen können. Fragen Sie einfach einmal Studenten aus höheren Semestern, die helfen Ihnen sicher gern. Sie investieren ihre Finanzen dort, wo der soziale Zusammenhalt versagt. Sehen Sie ihre Kommilitonen einmal nicht als Wettbewerber um Jobs, sondern stehen Sie zusammen. Die Kosten- / Nutzenrechnung ist in jedem Falle positiv. Wenn Sie erklären, verfestigen auch Sie ihr Wissen und ziehen ihren Nutzen daraus. Und wenn Sie Hilfe benötigen nützt es Ihnen, wenn Sie anderen zuvor geholfen haben. Ihr Geld geben Sie dann besser für ein Bier nach bestandener Klausur mit ihren Freunden aus.
LeuphanaWatch dankt für den Beitrag, den wir per email erhalten haben.
Repetitorien sind Crash-Kurse kurz vor den Klausuren bei Studierenden höherer Semester, die die Klausur schon geschrieben und entsprechend Erfahrungen gesammelt haben. In diesen Kursen werden nach einem kurzen Überblick über den Inhalt der Veranstaltung Aufgaben gerechnet und Fragen beantwortet.Angeboten wurden Repititorien zu "Mathe für WiWis I" und "Einführung in die BWL". Sie dauerten jeweils 5 Stunden und sollten 10 € pro Person kosten.
aus einem Newsletter der Fachschaft
Die Anzahl der Karten ist auf 30 Stück begrenzt, damit eine angenehme Arbeitsatmosphäre gewährleistet werden kann. (...) Dieses Angebot ist ein Service der Fachschaft und gehört nicht zum Lehrangebot der Leuphana Universität Lüneburg.Schön und gut. Stellen Sie sich die Frage: Warum brauchen wir an unserer Leuphana Repititorien?
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Repititorien sind Nachhilfe. Wer eine Veranstaltung nicht verstanden hat, geht dorthin. Sind unsere Veranstaltungen so schlecht und unverständlich, dass niemand etwas versteht? Es sollte normal sein, dass bei Fragen der Dozent angesprochen wird. Er hilft gern weiter, erläutert in der Veranstaltung noch einmal oder ausführlicher. Wenn es nur wenige Studenten betrifft, können diese nach der Veranstaltung nach vorn kommen und nachfragen. Für das Lehrpersonal ist es beschämend, wenn sich die Studenten entweder nicht trauen zu fragen oder so grundlegend nichts verstehen, dass an den didaktischen Fähigkeiten des Dozenten zu zweifeln ist. In jedem Falle grübelt der ein oder andere Dozent im Stillen, wenn für seine Veranstaltung ein Repititorium angeboten wird. Was für ein Zeichen an die Kollegen!
Repititorien sind vor allem ein soziales Versagen. Wenn Sie etwas nicht verstehen, fragen Sie ihre Kommilitonen. Der Sachverstand der WG kann genutzt werden. Es gibt Lerngruppen, in denen Sie sich zusammenschließen können. Fragen Sie einfach einmal Studenten aus höheren Semestern, die helfen Ihnen sicher gern. Sie investieren ihre Finanzen dort, wo der soziale Zusammenhalt versagt. Sehen Sie ihre Kommilitonen einmal nicht als Wettbewerber um Jobs, sondern stehen Sie zusammen. Die Kosten- / Nutzenrechnung ist in jedem Falle positiv. Wenn Sie erklären, verfestigen auch Sie ihr Wissen und ziehen ihren Nutzen daraus. Und wenn Sie Hilfe benötigen nützt es Ihnen, wenn Sie anderen zuvor geholfen haben. Ihr Geld geben Sie dann besser für ein Bier nach bestandener Klausur mit ihren Freunden aus.
LeuphanaWatch dankt für den Beitrag, den wir per email erhalten haben.
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