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Dienstag, 27. März 2012

Die Leuphana-Audimax-Marke

Manchmal sind gar nicht viele Worte nötig, um den Sinn und die grundlegende Ideologie eines Projekts zu beschreiben. Die Beschreibung des im April stattfindenden Seminars "Landmark Architecture" von Holm Keller und Daniel Libeskind ist in dieser Hinsicht ein Glücksfall. Selten ist die Hauptfunktion des geplanten Audimax so klar dargestellt worden.
In den letzten Jahren wurden für verschiedenste Unternehmen und Institutionen „Leuchtturm-Gebäude“ errichtet - Gebäude mit eigenständiger Strahlkraft, oft nach Entwürfen namhafter Architekten. In der Regel beeinflusst ein derartiges Gebäude, spätestens mit der Inbetriebnahme, die Marke des Bauherrn bzw. Hauptnutzers. Auch das Zentralgebäude der Leuphana Universität ist ein großer öffentlicher Neubau, den unsere Universität errichtet in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Niedersachsen, Landkreis und Hansestadt Lüneburg, der evangelischen und katholischen Kirche sowie den jüdischen Gemeinden Niedersachsens. Es entsteht ein modernes nachhaltiges Universitätsgebäude mit überregionaler Bedeutung.

In diesem Seminar werden Studierende gemeinsam mit dem Architekten Daniel Liebeskind das Spannungsverhältnis von Institutionen- und Gebäudemarken anhand des Leuphana Zentralgebäudes beleuchten. Es werden die Erfolgspotentiale und Treiber der baulichen Markeninszenierung betrachtet, Zielgruppen zur Vermarktung von Architektur bestimmt, ein Marketing- und Merchandisingkonzept abgeleitet und zuletzt werden konkrete neuartige und zukunftsweisende Marketingmaßnahmen für öffentliche Großbauprojekte entwickelt.

Das Seminar richtet sich an Studierende, die konzeptionelle, gestalterische und praktische Fähigkeiten bündeln wollen. Gefordert werden Vorstellungsvermögen, Kreativität, Gestaltungswille und Teamgeist. Innerhalb des Seminars werden die Studierenden zielgruppenspezifische Marketingmaßnahmen für öffentliche Gebäude erarbeiten, Prototypen entwickeln und ihre Konzepte und Lösungen präsentieren. Dabei werden sie in ihrem kreativen Prozess von Daniel Libeskind und Holm Keller begleitet. Die Ideen und Konzepte des Seminars sollen in die Marketingaktivitäten zum neuen Zentralgebäude einfließen. (1)
LeuphanaWatch fragt: Hat eine Universität nichts besseres zu tun?

(1) https://mystudy.leuphana.de/personAnzeigen/?person_id=898

Sonntag, 18. März 2012

Neuer ASTA setzt auf Dialog, aber muss auch streiten

Die neuen Sprecher des ASTA (LeuphanaWatch berichtete) setzen auf eine "Strategie des Dialogs". Das berichtet die Landeszeitung (1). Insgesamt will der ASTA weniger nach außen wirken, sondern sich auf die Studenten fokussieren. Er will neue Aktive gewinnen, sich dabei insbesondere um Masterstudenten bemühen und auch in Volgershall und im Roten Feld präsent sein (1).
"Wir wollen uns als offen präsentieren, alle Studenten ansprechen und erklären, was der AStA ist und was er tut", sagt Tanja Mühle. (1)
Auch einige Themen benennt das neue Spitzentrio: mit dem Präsidium über einen achtsemestrigen Bachelor sprechen, am autoarmen Campus mitarbeiten, die Busanbindung verändern und an der Raumplanung der Leuphana Universität Lüneburg mitwirken (1). Der Fokus des neuen Personals scheint sehr klar: Mitarbeit, Gespräche, Kooperation. Das sieht auch die LZ:
Die neuen Studentenvertreter kündigen an: Sie setzen auf eine Strategie des Dialogs, sowohl mit den Studenten als auch mit der Hochschulleitung. Mit dem Uni-Präsidenten Sascha Spoun habe bereits ein konstruktives Gespräch stattgefunden, berichtet Kevin Kunze. Auch mit dem Ombudsmann des Präsidiums, Thies Reinck, wollen sich die Studentenvertreter intensiv austauschen. Der Akzent scheint auf Gesprächen zu liegen statt auf Grundsatzkritik. (1)
LeuphanaWatch denkt: Es ist sinnvoll, mit wichtigen Amtspersonen Gespräche zu führen. Nur so ist es auch möglich, neue Ideen in den Umlauf zu bringen und diese näher zu erläutern. Nur dürfen Gespräche nicht als inhaltliche Position angesehen werden, sondern als Mittel zum Zweck. Wichtig ist dabei, die eigenen Positionen unmissverständlich zu vertreten und für die eigenen Ziele einzutreten. Es dürfen nicht aus falscher Rücksicht auf eine wenig greifbare "Gesprächsatmosphäre" Abstriche an der eigenen Position erfolgen - oder Themen gar nicht erst angesprochen werden. Wenn Grundsatzkritik nötig ist, dann muss sie auch erfolgen. Gegen Kompromisse und gemeinsame Teilziele ist nichts einzuwenden, aber Kompromisse bedeuten immer Bewegung bei allen Gesprächspartnern. Es bleibt abzuwarten, ob eine solche Bewegung bei unterschiedlichen Auffassungen in zentralen Fragen auf Seiten des Präsidiums zu beobachten sein wird.

Dialog oder Konfrontation, in jedem Fall ist dem neuen ASTA eine ausgeprägte Streitkultur zu wünschen:
Streitkultur zu besitzen bedeutet: mit Worten und Medien den eigenen Standpunkt vertreten zu können, ohne dem Anderen abzusprechen, dass auch er einen abweichenden Standpunkt besitzt und besitzen darf. Streitkultur schließt ferner die Überzeugung ein, dass der Streit grundsätzlich Positives bzw. Bedeutendes hervorbringen kann, da er alte Normen und Fakten in Frage stellt und nach der Möglichkeit von Alternativen Ausschau hält, unabhängig davon wie nützlich oder angemessen das Bewährte auch ist. (2)
In einer demokratischen Gesellschaft haben Menschen verschiedene Meinungen, die Demokratie lebt von politischer Auseinandersetzung. Deshalb ist eine gesunde Streitkultur wichtig und wenn nötig sollte ein Streit auch geführt werden. Das muss keine Verschlechterung des Gesprächsklimas bedeuten, wenn alle beteiligten Parteien den Wert des Streits teilen. Es ist zu hoffen, dass die neuen ASTA Sprecher diese Erfahrung machen können. Tritt aber eine Ablehnung inhaltlichen Streits bzw. eine dadurch bedingte Klimaverschlechterung auf, dann heißt es Flagge zeigen und trotzdem Standpunkte vertreten. Auch wenn der angestrebte Dialog dadurch schwieriger oder unmöglich wird.

Nicht überall sind der inhaltliche Streit und die Kompromissuche akzeptiert: In autokratischen Systemen wird ein Streit um inhaltliche Positionen als "Schwächung der Gemeinschaft bzw. als Abweichung von akzeptierten und stabilisierenden Normen gewertet." (2) Damit dürfte sich eine Studentenvertretung aber keinesfalls arrangieren. Ihr kommt immerhin zu Gute, dass es in unserer Gesellschaft für streitbare Positionen weithin große Unterstützung quer durch die politischen Lager gibt. "Kuschelpolitik" steht nicht so hoch im Kurs, wie es manchmal den Anschein hat oder wie einige Menschen glauben oder glauben machen wollen. Das gilt gerade auch in Hochschulen, die um den richtigen Weg in die Zukunft ringen müssen. Zur Bedeutung von Kontroverse sagte vor Kurzem noch der CDU-Politiker Kurt Biedenkopf:
Gott sei Dank sagt mal jemand Dinge, die kontrovers sind. (...) Ohne Streit gibt es keinen Fortschritt. Ohne Streit gibt es keine Bewegung in der Gesellschaft. Ohne Streit gibt es auch keine Reformen. Also es muss gestritten werden und wir werden in den nächsten Jahren viel mehr streiten müssen als es uns lieb ist. (3)
In diesem Sinne wünscht LeuphanaWatch dem neuen ASTA viel Streit mit dem Präsidium.

(1) http://www.landeszeitung.de/lokales/lueneburg/news/artikel/trio-setzt-auf-strategie-des-dialogs/
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Streitkultur
(3) Zum Bundespräsidenten Gauck, in der Sendung "Maybrit Illner" am 15.03.12 ab Minute 40: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/414#/beitrag/video/1594906/maybrit-illner:-Gauck-for-President

Donnerstag, 16. Februar 2012

Probleme beim Master an einer anderen Uni?

Dem ASTA sind Probleme von Studenten zu Ohren gekommen, die an anderen Universitäten ihren Master beginnen wollen. Teilweise reicht der Leuphana Bachelor scheinbar nicht aus, um dort studieren zu dürfen. Nun bittet die Gruppe NOA um Informationen von Betroffenen:
Uns kam zu Ohren, dass Bachelor-Absolventinnen und Bachelor-Absolventen der Leuphana an einigen anderen Hochschulen nach ihrem Gehen nicht unerhebliche Nachteile erleiden. Von Nacharbeiten und wiederholten Semestern war auf überregionalen Studierendentreffen die Rede. Betroffen sollen unter Anderem Mathe-Module sein, wo hier nicht ausreichend CPs erzielt werden.
Wir finden, dass endlich etwas passieren muss. Leider teilen sich die Betroffenen nur dem AStA vor Ort mit, der nichts für sie tun kann und nicht dem in Lüneburg. Deshalb ist bis jetzt nichts passiert. Viele erfahren erst an der anderen Hochschule davon, dass der Lüneburger Abschluss nicht denselben Stellenwert hat.

An dieser Stelle ein Aufruf: Wer Menschen kennt, die an anderen Hochschulen ihren Master machen und vorher in Lüneburg ware und von so etwas berichten, melde sich bitte.
Wir möchten der Sache nachgehen und versuchen, darauf aufmerksam zu machen. Ziel soll eine Veränderung dieser Situation sein. [1]
LeuphanaWatch findet die Initiative gut. Nur wenn die genauen Problempunkte näher bekannt sind lässt sich daran etwas ändern.

[1] eMail vom 13. Februar über die eMailverteiler der Leuphana Universität Lüneburg.

Dienstag, 10. Januar 2012

Leuphana-Bachelor RTL

Dieser Tage beschenkt uns die Fernsehwelt mit einem ganz besonderen Leckerbissen. Film ab...
RTL television präsentiert,
eine LEUPHANA Produktion,
in Kooperation mit 'Fakultät Wirtschaft'
und 'der Fachschaft':

DER BACHELOR

"Das ist das Fernsehen der Zukunft."
Kolm Heller, Dramaturg

"Engagement für die Zivilgesellschaft für das 21. Jahrhundert.“
Saschi Spoon, Bildungsmanager

Ein Traummann, 20 heiße Chicks und eine Frage: Wer wird seine große Liebe?

Von den Machern von Tine Wittler und Britt Hagedorn kommt jetzt das TV-Erlebnis, über das ganz Deutschland spricht.

DER BACHELOR

immer mittwochs, 21:15 Uhr, nur bei RTL
Wie u.a. die Kollegen der LeuphanancialTimes berichten, hat Paul Janke, Traumprinz, BWL-Absolvent der Leuphana Universität Lüneburg und das Gesicht von Hamburg 2008 das große Los gezogen. In einer Luxusvilla in Südafrika darf er sich vom RTL-Zuschauer bei der Balz beobachten lassen.

Die Sendung bietet für die ganze Leuphana Universität Lüneburg Forschungspotential: Während die Fakultät Nachhaltigkeit die Umweltverträglichkeit der Flüge errechnen kann, wird den Kulturwissenschaften mit einem ganzen Fundus von Volksweisheiten ("Aber ich glaub, er will mich ficken und deswegen findet er mich interessant.") Forschungsmaterial kostenfrei ins Haus geliefert. Die Fakultät Bildung kann hingegen das didaktische Konzept der Sendung genau analysieren. Nicht zuletzt das Fernsehen 2.0 wird prüfen, ob die von der Leuphana Universität Lüneburg vermittelten Werte ihre Zielgruppe hinreichend erreichen. Nie war Wissenschaft so spannend und Lüneburg so stolz auf seine Absolventen!

Der LeuphanaWatch TV-Tipp: Der Bachelor, immer mittwochs um 21:15 Uhr bei RTL.

Freitag, 7. Oktober 2011

Beste Startwoche aller Zeiten

Die Startwoche 2011 "Gesundheit!" der Leuphana Universität Lüneburg ist schon jetzt die beste Startwoche aller Zeiten. Die Organisatoren haben sich mächtig ins Zeug gelegt:

Ein gigantisches Zelt wurde auf der Mensawiese aufgebaut, angeliefert von vier mächtigen LKW, aufgebaut von Heerschaaren von Arbeitern, bewacht rund um die Uhr. Die Leuphana Universität Lüneburg hat wirklich keine Kosten für Euch gescheut. Dass nicht alle einen Sitzplatz fanden, war durchaus beabsichtigt. Es heizt die Stimmung an und schafft eine verschworene Gemeinschaft.

Damit alle wichtigen Personen trotzdem Sitzplätze finden konnten, gab es reservierte Bereiche. Honoratioren auf Stühlen ganz vorn und die Presse in der ersten Reihe. Für die Studienanfänger des Internats Marienau [1] (Elite = von der Universitätsleitung heftig umworben) waren sogar mehrere Reihen extra reserviert. So fanden alle wichtigen Personen trotz der offenbar beabsichtigten Knappheit sicher ihren Platz.

Als Starredner wurde der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel geholt. Der wirkte echt, als er den Namen die Marke Leuphana mit "Leuphania" nicht ganz im Sinne der Marketingabteilung aussprach. Eure Sympathien und Lacher hatte er auf seiner Seite. Damit der peinliche Vorfall eure Zukunft und das Uni-Marketing nicht belastet, wurde er aus dem offiziellen Video herausgeschnitten [2]. Sicher ist sicher.

Dass es sich schon jetzt um die beste Startwoche aller Zeiten handelt, ist maßgeblich dem ASTA zuzuschreiben. Seine Unterabteilung ("Referat") NOA hat die Startwoche Plus ins Leben gerufen. Gestern wurden bereits bei der Eröffnungsveranstaltung im Zelt unzählige Flyer an (fast) alle Erstsemester verteilt. Der ASTA schreibt:
Die Ergänzung zur Startwoche - die Startwoche plus! Recherchieren. Aufdecken. Gewinnen. Alle Studis sind teilnahmeberechtigt.

"Ein besonders anfälliges Gebiet für Korruption ist das öffentliche Gesundheitswesen, weil es intransparent und komplex ist."
- Transparancy international -

Andere spinnen die Fäden, ihr findet die Netze!

www.startwoche-plus.de
Recherchieren. Aufdecken. Gewinnen.

06. Oktober 2011 bis 21. Oktober 2011
Unter den ersten Plätzen werden Preise im Wert von 300,- Euro vergeben.

Viel Erfolg wünscht Euch, NOA
LeuphanaWatch gratuliert NOA zu dieser großartigen Aktion und wird die Startwoche und Startwoche Plus intensiv begleiten.
Quelle: ASTA

[1] http://www.marienau.com/
[2] http://www.leuphana.de/aktuell/archiv-startseiten-news/startwoche-2011-erfolgsgeschichte.html

Freitag, 23. September 2011

Verzweifelte Tutorensuche

Die Beliebtheit des Leuphana-Semesters hält sich in Grenzen. Zumindest scheinen Studenten der höheren Semester wenig motiviert, noch einmal das Modul 'Wissenschaft trägt Verantwortung' zu durchlaufen. So werden nur zwei Wochen vor Studienbeginn der Erstsemester noch immer händeringend Tutoren gesucht:
Liebe Studierende,
für das Modul Wissenschaft trägt Verantwortung (Leuphana Semester) suchen wir für das kommende Wintersemester noch dringend Tutorinnen und Tutoren!
Reizt Sie die Herausforderung Studierende aus allen Studiengängen für das Thema Nachhaltigkeit zu interessieren? Haben Sie womöglich schon Erfahrung im Umgang mit Gruppen und mit Grundlagen der nachhaltigen Entwicklung?
Details: http://myshare.leuphana.de/d586b516c63c8c97da2d4e371145762d
Anna Jordan und das WtV-Team
Eine ungewöhnliche Situation! Normalerweise sind SHK-Stellen heiß begehrt, denn viele Studenten sind zur Sicherung ihres Lebensunterhalts auf einen Verdienst angewiesen. Das Leuphana-Semester und insbesondere das 'Nachhaltigkeit-Wissenschaft-Nachhaltigkeit-trägt-Nachhaltigkeit-Verantwortung-Nachhaltigkeit'-Modul scheinen aber wenig beliebt. Können Studenten im dritten Semester das Wort Nachhaltigkeit nicht mehr hören? Woran liegt der Tutorenmangel?

Dienstag, 26. Juli 2011

Leuphana-Semester: Lehrangebot II

LeuphanaWatch berichtete, dass zahlreiche Veranstaltungen im Leuphana-Semester von Lehrbeauftragten durchgeführt werden. Dies kann Probleme mit der Anbindung an das weitere Studium schaffen. Interessant ist, dass Lehraufträge sehr einfach aus Studiengebühren finanziert werden können. Das gilt auch für SHK-Verträge. Bei Professorenstellen ist das sehr viel schwieriger. Wie viele dieser Veranstaltungen im Leuphana-Semester sind also aus Studiengebühren finanziert? LeuphanaWatch hat das Senatspapier [1] gesichtet.

Im Modul "Wissenschaft macht Geschichte" werden 76 Seminare angeboten, von denen 62 externe Lehraufträge sind. Hinzu kommen 6 interne Lehraufträge von Dozenten, die über ihre Lehrverpflichtung hinaus diese Veranstaltungen gegen Geld anbieten. 68 Seminare oder 89,5% aller Veranstaltungen könnten also prinzipiell aus Studiengebühren finanziert sein.

Im Modul "Wissenschaft nutzt Methoden" sind in...
  • "Forschungsmethoden für alle" von 35 Seminaren 24 Lehraufträge. 68% aller Veranstaltungen könnten also aus Studiengebühren finanziert sein.
  • "Statistik für alle" von 8 Dozenten-Tutorien 6 durch Lehraufträge organisiert. Das sind 75%, die aus Studiengebühren finanziert werden können.
  • "Statistik für alle" 42 Tutorien von studentischen Hilfskräften (SHKs) angeleitet, die alle aus Studiengebühren finanziert werden können.
Im Modul "Wissenschaft trägt Verantwortung" sind von 68 Veranstaltungen 35 externe Lehraufträge und 17,5 interne Lehraufträge. Insgesamt sind es 52,5 Veranstaltungen oder 77%, die aus Studiengebühren finanziert werden können.

Wie viele dieser Veranstaltungen werden nun tatsächlich aus Studiengebühren finanziert? Darüber schweigt sich die Unterlage aus. Passiert das aus gutem Grund? Laut Gesetz dürfen Studiengebühren nur zur Ergänzung oder Vertiefung des erforderlichen Lehrangebots eingesetzt werden (§ 11 (2) Hochschulgesetz). Aber gibt es im Leuphana-Semester überhaupt ausreichend Lehrangebot, was vertieft oder ergänzt werden kann?

[1] http://www.leuphana.de/intranet/gremien/senat.html - 13.7.11 TOP 10
LeuphanaWatch dankt für den Hinweis auf dieses Thema.

Montag, 25. Juli 2011

Zulassungstest nicht mehr in Stein gemeißelt

Der Zulassungstest für den Leuphana-Bachelor und das Lehramt durfte bislang nicht wiederholt werden. Wer einen schlechten Tag hatte und folglich keinen Studienplatz bekam, konnte bei einem neuen Anlauf im nächsten Jahr den Test nicht mehr mitmachen. Es zählte die Punktzahl des Vorjahres. Diese unverständliche Härte mag dem Leistungsgedanken entsprungen sein, der manchmal zur Karrikatur seiner selbst zugespitzt wird. Man soll für die Bewerbung an der Leuphana Universität Lüneburg alles geben und auf den Tag topfit und bestens vorbereitet sein. Das entspricht zwar hehren Vorstellungen der hohen Herren, nicht immer aber dem Leben. Zu oft können Dinge dazwischen kommen und sei es eine Krankheit.

Jetzt folgt die Bestrafung nicht mehr in der Endlosschleife. Wer keinen Studienplatz erhält, kann den Zulassungstest im nächsten Jahr wiederholen, wenn er mit seiner Punktzahl nicht zufrieden ist. Das haben der ASTA und die Fachschaft Kulturwissenschaften erreicht. Der ASTA meldet:
Der Zulassungstest zu den Major-Studiengängen und zum Lehramt darf ab sofort (seit Beschluss am 22.6.) und auch rückwirkend wiederholt werden. Das heißt, dass alle, die bereits in den Vorjahren den Test abgelegt haben, um sich zu bewerben, diesen jetzt wiederholen dürfen.

Hierzu beschließt die Auswahlkommission College: „Ein bereits abgelegter Zulassungstest am Leuphana College steht einer erneuten Testteilnahme nicht entgegen. Ein altes Testergebnis aus dem/den Vorjahr/en kann auch für ein neues Bewerbungsverfahren auf Antrag des Bewerbers bzw. der Bewerberin angerechnet werden. Wird der Zulassungstest mehrfach abgelegt, zählt für die Bewerbung um einen Studienplatz das jeweils aktuellste Ergebnis.“

Ein besonderer Dank gilt der Fachschaft Kulturwissenschaften und Janna Ehrlich, die vom StuPa ensendet worden ist. ASTA
Das Ergebnis des Zugangstests ist nicht mehr in Stein gemeißelt. Und das ist auch gut so.

Freitag, 22. Juli 2011

Innovationsinkubator hat Imagefilm

Der Innovationsinkubator der Leuphana Universität Lüneburg hat jetzt einen eigenen Imagefilm. (1) Am Ende stellt sich darin das Projekt Fernsehen 2.0 vor. Es hat bisher eine Papierschnitt-Animation entwickelt. Die wurde gleich an einem Erklärungsfilm für den Leuphana-Bachelor ausprobiert. (2)

Beide Filme sind durchaus interessant. Für alle, die lieber etwas lesen, stellt die Leuphana Universität Lüneburg eine Übersicht über alle Inkubatorprojekte online. (3)

(1) http://www.youtube.com/user/LeuphanaUni#p/f/3/fSWIYjBmlSc
(2) http://www.youtube.com/user/LeuphanaUni#p/f/2/5VQD_4-sfhU
(3) http://www.leuphana.de/inkubator/alle-projekte.html

Dienstag, 19. Juli 2011

Leuphana-Semester: Lehrangebot

Vor Kurzem berichtete dieses Blog über die Abschlussveranstaltung von "Leuphana auf dem Weg". Die Dekane waren sich einig, dass es im Leuphana-Semester und Komplementärstudium zu viele Lehraufträge gibt und die Anbindung an das restliche Studium zu wenig ausgeprägt ist. Jetzt ist das Lehrangebot für das kommende Wintersemester bekannt gegeben worden. LeuphanaWatch hat einen Blick auf das Angebot im Leuphana-Semester geworfen [1].

Die Einschätzung der Dekane bestätigt sich.
  • Im Modul "Wissenschaft macht Geschichte" werden 81,6% aller Veranstaltungen durch externe Lehraufträge betreut.
  • Im Modul "Wissenschaft nutzt Methoden" werden 35 Seminare zu "Forschungsmethoden für alle" angeboten. Davon sind 24 = 68% Lehraufträge.
  • Im Modul "Wissenschaft trägt Verantwortung" werden 68 Veranstaltungen angeboten, davon sind 35 externe Lehraufträge (51,5%).
In allen drei Bereichen wird die teils deutliche Mehrzahl der Veranstaltungen von Lehrbeauftragten angeboten. Diese werden für ihre Arbeit miserabel bezahlt, sind außerhalb ihrer Veranstaltung meist nicht an der Universität anzutreffen und haben vor allem kaum eine Verbindung zum späteren Studienverlauf. Die Leuphana Universität Lüneburg muss sich die Frage gefallen lassen, wie der Rest des Studiums auf diese Module aufbauen soll. Wissen die Dozenten überhaupt, was in diesem ersten Semester für Grundlagen erarbeitet werden?

[1] http://www.leuphana.de/intranet/gremien/senat.html - 13.7.11 Unterlage TOP 10

Mittwoch, 13. Juli 2011

Leuphana am Ziel?

Die Veranstaltungsreihe "Leuphana auf dem Weg" ist für dieses Semester beendet. Auf einer Abschlussveranstaltung am 5.7. diskutierten die Dekane der Fakultäten über "Zukunftsperspektiven einer Universität in Bewegung." [1] Es soll eine langweilige Werbeveranstaltung gewesen sein, wie Besucher berichten. Man sei auf einem guten Weg lautete das Fazit und natürlich könne und müsse man noch mehr zwischen den Fakultäten kooperieren. [2]

Interessant sei es dann doch noch geworden, nachdem Professoren der Nachhaltigkeit gegen die Fakultät Wirtschaft stichelten. Der Dekan hätte deutlich unmotiviert ausgesehen und wie auf einem Zwangstermin gewirkt. Einzig die Fragen anwesender Studenten hätten für eine Erkenntnis gesorgt: Alle Dekane waren sich einig, dass Komplementärstudium und Leuphana-Semester kaum eine Anbindung an das restliche Studium hätten. Außerdem gäbe es zu viele Lehraufträge in diesen Bereichen, so dass die Anbindung an die Dozenten der Universität fehlen würde. Gleichzeitig wurde vor einer neuen Strukturdebatte gewarnt, man müsse sich nun endlich um Inhalte kümmern. [2]

Interessant zu lesen ist auch der Bericht der Landeszeitung.

LeuphanaWatch stellt fest: Was für eine vernichtende Kritik - Keine Verbindung zum restlichen Studium, offenbar starker Nachholbedarf bei inhaltlichen Fragen, zu viele Lehraufträge, akademisches Präkariat. Kann eine Analyse des Kernstücks unseres Leuphana Bachelors verheerender ausfallen?

[1] http://www.leuphana.de/aktuell/leuphana-magazin/oeffentliche-veranstaltungsreihe.html
[2] Wir danken für den Hinweis.

Dienstag, 28. Juni 2011

Einfach. Peinlich.

LeuphanaWatch dankt für den folgenden Beitrag, den wir per eMail erhalten haben.

Bachelor-Informationstag an der Leuphana Universität Lüneburg. (1) Da liegen diese Broschüren. Ich greife zu.
Leuphana Bachelor
Interessant wird es, wenn man mehr als eine Seite kennt.
Das Hochglanzheftchen kommt mir ziemlich bekannt vor. Wichtige Leute geben wichtige Statements ab. Ich entdecke Peter Sloterdijk, den Philosophen. Ich entdecke Jürgen Kluge, den Ex-McKinsey-Chef. Da ist auch der Daniel!

Ursula Plassnik?

Ursula Plassnik, Ursula Plassnik, der Name kommt mir doch bekannt vor. Achso, die österreichische Außenministerin a.D.
Die Bildungsidee der Leuphana Universität stellt sich auf Studierende als junge Menschen ein. Es geht um die Erfahrung vielfältiger Perspektiven auf das Leben und die gesellschaft, so wie man sie auch in der Politik jeden Tag einnehmen muss, um gut und erfolgreich zu arbeiten.
Mir kommen vor Rührung bald die Tränen. Jetzt erinnere ich mich wieder an den Hintergrund dieser Aussage. Die Univativ hatte dazu 2007 nachgeforscht und auf Seite 13 höchst Peinliches ans Licht befördert.

Leuphana druckt das Statement auch heute noch. Um in der typischen Leuphanaschreibe zu bleiben: Einfach. Peinlich. Meine Meinung.

(1) http://www.leuphana.de/aktuell/meldungen/ansicht/datum/2011/06/06/informationstag-zum-bachelor-studium-am-16-juni.html

Montag, 6. Juni 2011

Kuwis diskutieren über Studienprobleme

Die studentische Prodekanin der Fakultät Kultur hat ein Gespräch mit dem Dekanat der zur Verbesserung u.a. der Studien- und Prüfungsleistungssituation im Major Kuwi geführt. Im Vorfeld waren Kritikpunkte gesammelt worden.

Die Studenten haben zahlreiche Punkte eingebracht, die bei der Fachschaft Kuwi nachzulesen sind. Ein Hauptkritikpunkt war die Prüfungslast, über die Gestaltung von Veranstaltungen (Referate ohne Ende) wurde ebenfalls gesprochen. Überlegt wird nun, einen Leitfaden für die Lehre zu erstellen. Außerdem wird über Module ohne Prüfungsleistung nachgedacht. Dafür müsste der Senat zustimmen und die Rahmenprüfungsordnung ändern.

Einen Versuch wäre es wert.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Kuwis: Extra-CPs doch anders

Die Fachschaft Kuwi wies uns per eMail darauf hin, dass es bei den bis zu 60 Zusatz-CPs für Leuphana Bachelor 1.0 Kuwis doch nicht so einfach sein wird. Die bekannt gegebene Regelung kann leider nicht wie angekündigt stattfinden.

Die Fachschaft bemüht sich momentan um eine alternative Lösung.

LeuphanaWatch dankt für den Hinweis und wünscht viel Erfolg bei der Suche nach einer Alternative.

Montag, 2. Mai 2011

Bis zu 60 Zusatz-CPs für Kuwis

Diese Informationen sind veraltet. Bitte folgende Informationen beachten!

Im Leuphana Bachelor können Studenten des Kuwi-Majors bis zu 60 Zusatz-Creditpunkte in ihrem Studium leisten. Diese werden auf dem Zeugnis vermerkt, gehen aber nicht in die Endnote ein. (1) Damit setzt sich die Reihe der Major fort, die ihren Studenten Zusatz-CPs ermöglichen, um die inhaltliche Tiefe des Studiums zu erhöhen. In mehreren Bereichen der Leuphana Universität Lüneburg gibt es Probleme damit, dass bedingt durch das Leuphana-Semester und das Komplementärstudium zu wenig fachspezifische Kreditpunkte erworben werden. Das kann bei Wechseln an andere Hochschulen zu Problemen führen.

Die Regelung im Leuphana-Bachelor Major Kuwi kann auch für die älteren Jahrgänge Anwendung finden. Die Fachschaft erklärt wie das geht:
In einem Gespräch mit Torben Fischer (unserem Studiengangsleiter) haben wir das Problem angesprochen, dass auch "auslaufende" Bachelor gerne mehr ZusatzCPs erwerben möchten. Diese Möglichkeit soll nun für alle bestehen. Dafür muss ein Antrag (ausreichend sind 3-4 Zeilen einer Begründung) bei Herrn Fischer abgegeben werden. (...)
Wir hoffen sehr dass die Anträge auf ZusatzCPs bewilligt werden - und möchten euch dazu ermutigen, diesen Antrag zu stellen. (...)
Die zusätzlich erworbenen CPs gehen nicht in die Endnote ein, sondern sind nur auf dem Zeugnis vermerkt.
UND: Die ZusatzCPs beschränken sich nicht, wie bisher teils kommuniziert wurde, auf kuwispezifische Angebote. Gewählt werden kann aus dem ganzen Angebot des Leuphana Bachelors. (1)


(1) eMails der Kuwi-Fachschaft vom 9. April und 14. April

Mittwoch, 20. April 2011

Suderburg ohne Leuphana

LeuphanaWatch hat den folgenden Beitrag per eMail erhalten und gibt ihn unverändert wieder.

Der Standort Suderburg gehörte ehemals zur Leuphana Universität Lüneburg. "Freiwillig" entschieden Professoren, Mitarbeiter und Studenten die Hochschule zu wechseln. An der Leuphana sahen sie keine Perspektive für sich, fürchteten die Schließung. Der traditionsreiche Standort mit internationalem Renomee wurde stiefmütterlich behandelt. Die Bewerberzahlen waren schlecht, die Ingenieursausbildung passte schlecht in das Leuphana Studienmodell. In der Außendarstellung der Leuphana waren die Wasserbauingenieure / Bachelor Ingenieurswissenschaften Bau/Wasser/Boden nicht wahrnehmbar. Ein Gesetz regelte schließlich den Abschied von der Leuphana Universität Lüneburg.

Seit Herbst 2009 gehört der Standort zur Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften. [1] Damit ist der ehemalige Teil der Fachhochschule Nordostniedersachsen (FH NON) nach der erzwungenen Fusion mit der Universität Lüneburg wieder Teil einer Fachhochschule.

Und Suderburg blüht auf!

Büros werden renoviert, die Aula umgebaut und die Bibliothek verbessert. Nach der Schließung des Bachelors Sozialpädagogik in Lüneburg entdeckte die Ostfalia eine Marktlücke und gründete einen Studiengang Sozialpädagogik - in Suderburg! Ein Studiengang Handel & Logistik kam hinzu. Interdisziplinär ist es geworden auf dem schönen Campus, die Atmosphäre komplett anders. Früher dominierten männliche Ingenieure das Bild und schufen eine ganz eigene, coole Atmosphäre. Heute ist es bunter geworden, die Stimmung ist eine andere. Auf ihre neue Art ist sie hervorragend. Suderburg macht sich.

[1] http://www.ostfalia.de/cms/de/campus/sud/

Sonntag, 13. März 2011

Repititorien: Eine Kritik

Auch in diesem Semester hat die Fachschaft BWL, VWL, WiSo, LBBS wieder Repetitorien für Studenten angeboten.
Repetitorien sind Crash-Kurse kurz vor den Klausuren bei Studierenden höherer Semester, die die Klausur schon geschrieben und entsprechend Erfahrungen gesammelt haben. In diesen Kursen werden nach einem kurzen Überblick über den Inhalt der Veranstaltung Aufgaben gerechnet und Fragen beantwortet.
aus einem Newsletter der Fachschaft
Angeboten wurden Repititorien zu "Mathe für WiWis I" und "Einführung in die BWL". Sie dauerten jeweils 5 Stunden und sollten 10 € pro Person kosten.
Die Anzahl der Karten ist auf 30 Stück begrenzt, damit eine angenehme Arbeitsatmosphäre gewährleistet werden kann. (...) Dieses Angebot ist ein Service der Fachschaft und gehört nicht zum Lehrangebot der Leuphana Universität Lüneburg.
aus einem Newsletter der Fachschaft
Schön und gut. Stellen Sie sich die Frage: Warum brauchen wir an unserer Leuphana Repititorien?

Repititorien sind Nachhilfe. Wer eine Veranstaltung nicht verstanden hat, geht dorthin. Sind unsere Veranstaltungen so schlecht und unverständlich, dass niemand etwas versteht? Es sollte normal sein, dass bei Fragen der Dozent angesprochen wird. Er hilft gern weiter, erläutert in der Veranstaltung noch einmal oder ausführlicher. Wenn es nur wenige Studenten betrifft, können diese nach der Veranstaltung nach vorn kommen und nachfragen. Für das Lehrpersonal ist es beschämend, wenn sich die Studenten entweder nicht trauen zu fragen oder so grundlegend nichts verstehen, dass an den didaktischen Fähigkeiten des Dozenten zu zweifeln ist. In jedem Falle grübelt der ein oder andere Dozent im Stillen, wenn für seine Veranstaltung ein Repititorium angeboten wird. Was für ein Zeichen an die Kollegen!

Repititorien sind vor allem ein soziales Versagen. Wenn Sie etwas nicht verstehen, fragen Sie ihre Kommilitonen. Der Sachverstand der WG kann genutzt werden. Es gibt Lerngruppen, in denen Sie sich zusammenschließen können. Fragen Sie einfach einmal Studenten aus höheren Semestern, die helfen Ihnen sicher gern. Sie investieren ihre Finanzen dort, wo der soziale Zusammenhalt versagt. Sehen Sie ihre Kommilitonen einmal nicht als Wettbewerber um Jobs, sondern stehen Sie zusammen. Die Kosten- / Nutzenrechnung ist in jedem Falle positiv. Wenn Sie erklären, verfestigen auch Sie ihr Wissen und ziehen ihren Nutzen daraus. Und wenn Sie Hilfe benötigen nützt es Ihnen, wenn Sie anderen zuvor geholfen haben. Ihr Geld geben Sie dann besser für ein Bier nach bestandener Klausur mit ihren Freunden aus.

LeuphanaWatch dankt für den Beitrag, den wir per email erhalten haben.

Samstag, 5. März 2011

Leuphana Konferenzwoche geht containern

Ey Leute, ich schlag den KONFERENZ KUHRIER auf und denk ej geil, da is was zum Containern drin. Djamil entdeckt als Sprechbubbles Fotostory Containern auf Seite 6.
"Schon wieder Hunger und mal wieder kein Geld..."

"Mal sehen was der gute Container so her gibt."

"BÄM! Heute gibts Mähre für lau."
Ihr seid total flach. Lustich is anders! Mensch containert nicht einfach weil kein Geld. Mensch containert aus Überzeugung im Kampf gegen Konsumterror und Wegwerfgesellschaft. Was mehr Tiefe und Hintergrund bitte, wenns euch schlau um Nachhaltigkeit geht.

Viva la revolution!

Soviel zu Klischees. Vermutlich habt ihr genau so einen Text und Sprachstil von Containerern und -innen erwartet. So einfach und platt ist das Leben nicht. Denkt mal darüber nach...

LeuphanaWatch dankt für den Beitrag, den wir per eMail erhalten haben.

Donnerstag, 3. März 2011

Leuphana UNIVERSITÄT(!) Lüneburg

Die Erstsemester haben gerade Konferenzwoche zum Thema Nachhaltigkeit. Es gibt eine Zeitung zur Konferenzwoche, den "Konferenz Kuhrier". Kuhrier mit H, passend zum Kuh-Logo. Die Zeitung wurde von Erstsemestern erstellt und mit viel Sorgfalt und Herzblut erstellt. Wir möchten allerdings auf einen Fehler hinweisen, den die Redaktion wohl kaum zu verantworten hat.

Obwohl sie sich "Leuphana" nennt, ist das hier immer noch die Universität(!) in Lüneburg.

Irrtümlich schreibt die Erstsemesterredaktion:
AStA Lüneburg: Leuphana College soll Studiengebühren zurückzahlen (...)
Finanzierung des Libeskindbaus an dem Leuphana College ist gesichert (...)
"Ich studiere am Leuphana College" ist so englisch, so sexy und hört sich irgendwie wichtig an. "Willkommen im College" sagt Herr Spoun zu euch und ihr jubiliert (vielleicht).

Liebe Erstsemester, vergesst mal das College! Es kann gar keine Studiengebühren zurückzahlen und an ihm kann auch kein Libeskindaudimax gebaut werden. Das College ist eine Werbeblase und eine Worthülse. Bauen kann nur die Universität und Studiengebühren zurückzahlen kann auch nur sie. Bis zur universitären Bananenrepublik mit des Königs College ist es zum Glück noch etwas hin.

Ihr studiert hier an einer Universität - und das ist auch gut so!

LeuphanaWatch meint: Wenn ihr die Herren Spoun oder Keller seht könnt ihr denen das gerne einmal mitteilen.

Dienstag, 22. Februar 2011

Leuphana-Bachelor & Master akkreditiert

Stolz und sehr versteckt berichtet die Leuphana Universität Lüneburg in ihrem Intranet, dass der Leuphana-Bachelor und Leuphana-Master akkreditiert sind.
Meilenstein erreicht: Alle Studienangebote sind akkreditiert
05. Februar 2011 Alle Studienangebote des Leuphana Bachelors im College und des Leuphana Masters in der Graduate School sind akkreditiert, das hat die Akkreditierungskommission der Agentur ACQUIN im Dezember des vergangenen Jahres entschieden. Die Akkreditierung ist mit wenigen Auflagen verbunden. Sie gilt zunächst bis zum 31.03.2012 und verlängert sich, wenn die Leuphana bis zum September 2011 alle Auflagen erfüllt hat, automatisch bis zum 30.09.2016. Mit der Entscheidung der Kommission sind nun alle neuen Studienangebote der Leuphana akkreditiert. Für die Lehrerbildung war dies bereits Mitte des vergangenen Jahres erfolgt.

Fünf Gutachterbegehungen im Laufe des Jahres 2010 waren der Akkreditierungsentscheidung vorausgegangen. Die Akkreditierung ist zunächst mit Auflagen erfolgt. Diese und die zusätzlich ausgesprochenen Empfehlungen beziehen sich einerseits auf die übergreifenden Studienelemente, andererseits auf die einzelnen Major und Minor, die in einigen Aspekten noch verbessert werden müssen. Uni-Präsident Sascha Spoun: „Die Akkreditierung aller neuen Studienangebote ist ein großer Erfolg und eine Bestätigung für unser neues Studienmodell. Ich danke allen Beteiligten für ihren Einsatz zur Erreichung dieses Ziels.“

In den kommenden Monaten werden die Schools und die Programmverantwortlichen gemeinsam mit Team Q die Auflagen umsetzen und die Empfehlungen beraten. (1)
LeuphanaWatch meint: Herzlichen Glückwunsch Leuphana Universität Lüneburg. Es war aber auch Zeit, denn die ersten Absolventen sind schon längst fertig und mussten ohne Akkreditierung einen Arbeitsplatz finden.

Quelle:
(1) http://www.leuphana.de/intranet/aktuell/ansicht/datum/2011/02/05/meilenstein-erreicht-alle-studienangebote-sind-akkreditiert.html