Mittwoch, 13. Juli 2011

Leuphana am Ziel?

Die Veranstaltungsreihe "Leuphana auf dem Weg" ist für dieses Semester beendet. Auf einer Abschlussveranstaltung am 5.7. diskutierten die Dekane der Fakultäten über "Zukunftsperspektiven einer Universität in Bewegung." [1] Es soll eine langweilige Werbeveranstaltung gewesen sein, wie Besucher berichten. Man sei auf einem guten Weg lautete das Fazit und natürlich könne und müsse man noch mehr zwischen den Fakultäten kooperieren. [2]

Interessant sei es dann doch noch geworden, nachdem Professoren der Nachhaltigkeit gegen die Fakultät Wirtschaft stichelten. Der Dekan hätte deutlich unmotiviert ausgesehen und wie auf einem Zwangstermin gewirkt. Einzig die Fragen anwesender Studenten hätten für eine Erkenntnis gesorgt: Alle Dekane waren sich einig, dass Komplementärstudium und Leuphana-Semester kaum eine Anbindung an das restliche Studium hätten. Außerdem gäbe es zu viele Lehraufträge in diesen Bereichen, so dass die Anbindung an die Dozenten der Universität fehlen würde. Gleichzeitig wurde vor einer neuen Strukturdebatte gewarnt, man müsse sich nun endlich um Inhalte kümmern. [2]

Interessant zu lesen ist auch der Bericht der Landeszeitung.

LeuphanaWatch stellt fest: Was für eine vernichtende Kritik - Keine Verbindung zum restlichen Studium, offenbar starker Nachholbedarf bei inhaltlichen Fragen, zu viele Lehraufträge, akademisches Präkariat. Kann eine Analyse des Kernstücks unseres Leuphana Bachelors verheerender ausfallen?

[1] http://www.leuphana.de/aktuell/leuphana-magazin/oeffentliche-veranstaltungsreihe.html
[2] Wir danken für den Hinweis.

Kommentare:

  1. Ein Kommentar wie immer - nicht der Rede wert!

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  2. Meine Lesart ist: die Major und Minor sind noch nicht beim neuen Studienmodell angekommen und sollten sich dem Leuphana Semester anpassen.

    Das mit den Lehraufträgen ist aber in der Tat ein Problem. Allerdings wird es sich legen, wenn all die neuen Profs berufen und auf dem Campus sind.

    Kritik von Herrn Wein sollte man auch nicht zu ernst nehmen, der unterrichtet ja Spieltheorie und hat also vermutlich immer eine geheime Strategie in petto. Wer weiß, was seine wahren Ziele sind.

    Also insgesamt keine vernichtende Kritik, sondern gute Hinweise, was man ändern muss.

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  3. "der unterrichtet ja Spieltheorie und hat also vermutlich immer eine geheime Strategie in petto"

    Herrlich!!!

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  4. Ich sehe 15:02, du hast noch nie in Spieltheorie reingeschaut oder dich mit den Inhalten befasst.
    Herr ein ist nur der Dekan der größten Fakultät und daher sollte man ihm schon mal zuhören. Dieses Wort sollte Gewicht haben.
    Ich persönlich finde den Bericht extrem unprofessionell seitens des Reporters. Die gegenseitigen Sticheleien der Dekane, sowie die Beschreibung von Herrn Spoun gehören nicht in einen Zeitungsbericht. Aber naja, von der LZ ist man es ja nicht anderes gewohnt, als dass sie nur solch tiefes Niveau produziert.

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  5. "Kritik von Herrn Wein sollte man auch nicht zu ernst nehmen, der unterrichtet ja Spieltheorie und hat also vermutlich immer eine geheime Strategie in petto. Wer weiß, was seine wahren Ziele sind. "

    Ich würde eher sagen, Herr Wein hat keinen Plan.

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