Sonntag, 21. August 2011

Leuphana Profs & Massentierhaltung

Die Dozenten der Leuphana Universität Lüneburg sitzen nicht im Elfenbeinturm. Das betonen sie gern und das haben sie mit ihren Unterschriften gegen ex-Verteidigungsminister Guttenberg und für einen schnellen Atomausstieg bewiesen. Ganz anders ist die Lage bei der Massentierhaltung. Einen "Appell für den Ausstieg aus der Massentierhaltung" hat bislang kaum eine Resonanz gefunden. Das von 498 deutschen Professoren unterzeichnete Dokument fordert den Ausstieg aus der Massentierhaltung und die Transformation zu einer sozial-ökologischen Landwirtschaft. Es wird ebenfalls von über 30000 Bundesbürgern unterstützt.

Von Lüneburger Professoren der Nachhaltigkeits- wissenschaften ist weit und breit keine Spur. Liegt das daran, dass die Landwirtschaft an der Leuphana Universität Lüneburg kein Thema ist? Ist das Thema an unseren Zukunftsgestaltern vorbeigegangen? Während die ganze Fakultät Nachhaltigkeit friedlich schlummert, ist ein Kulturwissenschaftler dabei: Prof. Dr. Michael Schefczyk.

LeuphanaWatch meint: Werden die Uwis nachziehen?

Wir danken für den freundlichen Themenhinweis.

Kommentare:

  1. Gottseidank wurde die Massenstudierendenhaltung an der Leuphana abgeschafft.
    Die Aufregung lohnt nicht. Und Kollege Schefczyk kann sich von seinem professoralem Gehalt locker das Schnitzel aus dem Bio-Laden leisten. Was interessiert da fremdes Elend.

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  2. Ich finde Massentierhaltung gut. Für Biogas und Ökostrom sind Tiere sehr wichtig. Jeder Kuh-Pups hat einen Energiewert von 5 Kilojoule. Eine Kuh pupst aller 40 Sekunden. Durch 10.000 Kuhherden kann auf ein Atomkraftwerke verzichtet werden.

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  3. Gegen Massentierhaltung! Nieder mit den Ameisenhaufen!

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  4. @ "M. Fabian": Wenigstens ein origineller Beitrag. ;)

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