Im Vorfeld war LeuphanaWatch in einem Kommentar aufgefordert worden, über diese Verabschiedung "einiger hundert Studis" zu berichten. Tatsächlich kamen nur rund 140, wie die Landeszeitung am 31. Mai zu berichten wusste. Symbolisch mag die Verleihung des "Ehrensenator-Westermann-Preises" gewesen sein, der an einen Studenten verliehen wurde, der eine wirtschaftswissenschaftliche Abschlussarbeit mit Bestnote bestanden hatte. Leider fand die Verleihung in Abwesenheit statt.
Abwesenheit scheint die Devise des Abends gewesen zu sein, wenn man den Schilderungen eines Anwesenden glauben mag: Sogar der geplante Ball musste ausfallen! Hier seine Einschätzung, der es an grundsätzlicher Kritik nicht mangelt:
„Einige hundert Studies werden verabschiedet.“ Wenn man sich das Bild in der Landeszeitung anschaut, welches am Montag bzw. Dienstag zu sehen sein wird, dann sind es doch keine 150 Personen. Nach der Übergabe eines Glückwunschschreibens der Universität in einer teuren äußeren Hülle ohne weiteren Inhalt scheinen sich die meisten Menschen dann doch recht schnell aus dem Staub gemacht zu haben. Eine gemeinsame Feier fällt flach. Für den Ball hatten sich zu wenige Personen angemeldet. Sektgläser und Kuchen stehen noch im Hörsaalgang. Statt einer gemeinsamen universitätsweiten Feier gibt es überhaupt keine mehr. Das ganze ist zu einer Marketingveranstaltung degradiert, wo die Absolventen und ihre Eltern/Geschwister zu reinen Statisten verkommen. Ich empfehle zukünftig die Studierende schon in alphabetische Reihenfolge sich in die Reihen zu setzten. Zudem bei den Titeln der Abschlussarbeiten auf die Sprachfähigkeiten der Dekane Rücksicht zu nehmen.LeuphanaWatch kommentiert: Sascha Spouns Konzept ist beliebter denn je!
Herr Spoun und die eher durch Abwesenheit glänzende Professoren aus dem Bereich Nachhaltigkeit haben sich hoffentlich die Worte zum Leuphanasemester des studentischen Redners sehr genau angehört. Die Begeisterung für Nachhaltigkeit war in jeder einzelnen Silbe zu hören;-)
Da die Graduiertenfeier fester Bestandteil der Neuausrichtung ist wird sich keiner trauen, hier zukünftig eine Nachsteuerung zu fordern.