LeuphanaWatch meint: Gut gemacht, engagierte Mitarbeiter und Professoren.
Freitag, 14. Januar 2011
Solaranlage auf der Sporthalle fertig
Die Leuphana Universität Lüneburg hat eine neue Solaranlage. Auf der Sporthalle sind laut Landeszeitung 324 Solarmodule installiert worden, die 58 kWp Strom erzeugen. Die Dachfläche wurde dafür an ein regionales Unternehmen verpachtet. Nun erzeugt die Lüneburger Sonne sauberen Strom auf dem Campus.
LeuphanaWatch meint: Gut gemacht, engagierte Mitarbeiter und Professoren.
LeuphanaWatch meint: Gut gemacht, engagierte Mitarbeiter und Professoren.
Labels:
klimaneutrale Universität,
Nachhaltigkeit
Donnerstag, 13. Januar 2011
Audimax-Entscheidung III: Wohnheim
Im Dezember hat der Stiftungsrat der Leuphana Universität Lüneburg seine Entscheidung zur Campusentwicklung getroffen. LeuphanaWatch stellt sie vor. Heute: Gab's nicht mal ein Wohnheim?
Auf der Homepage der Leuphana Universität Lüneburg heißt es:
Die jetzige Entscheidung des Stiftungsrats sagt nichts mehr zum Wohnheim. Es findet sich in der offiziellen Mitteilung der LeuphanaUniversität Lüneburg kein Hinweis darauf (4). Auf der Webseite des ASTA steht als Status des Projekts:
LeuphanaWatch meint: Aufgeschoben ist wohl aufgehoben!
Quellen:
(1) http://www.leuphana.de/campusentwicklung/kuenstlerische-gestaltung.html
(2) http://www.leuphana.de/campusentwicklung/kuenstlerische-gestaltung/stand_dez2009.html
(3) http://www.asta-lueneburg.de/fileadmin/images/asta2_0/sonderausgabe_campusentwicklung_online.pdf
(4) http://www.leuphana.de/aktuell/meldungen/ansicht/datum/2010/12/29/durchbruch-gelungen-leuphana-realisiert-libeskind-bau.html
(5) http://www.asta-lueneburg.de/themen/campusentwicklung/
Auf der Homepage der Leuphana Universität Lüneburg heißt es:
Zu den inhaltlichen und organisatorischen Zielen der Neuausrichtung gehören auch die grundlegende Verbesserung des sozialen Lebensumfeldes und der Wohnsituation der Studierenden. Eine Projektstudie zum Studierendenwohnheim trägt dieser Entwicklung von der “Pendler-“ hin zur “Präsenz-Universität“ Rechnung. Daniel Libeskind hat hierzu eine architektonische Form aus zwei angewinkelten Baukörpern skizziert. Ein möglicher Standort befindet sich nahe der Bibliothek. (1)Im Klartext: Ein Studentenwohnheim war geplant und europaweit ausgeschrieben. Wie es aussehen sollte, zeigt die Leuphana auf ihrer Homepage (2). Im April 2009 hat der Stiftungsrat beschlossen, das Wohnheim nicht sofort zu realisieren. Es sollte vorerst zurückgestellt werden und mit Zentralgebäude & Co umgesetzt werden (3).
Die jetzige Entscheidung des Stiftungsrats sagt nichts mehr zum Wohnheim. Es findet sich in der offiziellen Mitteilung der Leuphana
Studierendenwohnheim: vom Stiftungsrat gestoppt (5)Ist dem wirklich so? Es ist kein Geheimnis, dass die Wohnheime in Lüneburg viele Zimmer frei haben. Besonders im Sommersemester ist der Leerstand oft hoch. Wer will in dieser Situation ein neues Wohnheim bauen? Sollten die vorhandenen nicht besser modernisiert werden?
LeuphanaWatch meint: Aufgeschoben ist wohl aufgehoben!
Quellen:
(1) http://www.leuphana.de/campusentwicklung/kuenstlerische-gestaltung.html
(2) http://www.leuphana.de/campusentwicklung/kuenstlerische-gestaltung/stand_dez2009.html
(3) http://www.asta-lueneburg.de/fileadmin/images/asta2_0/sonderausgabe_campusentwicklung_online.pdf
(4) http://www.leuphana.de/aktuell/meldungen/ansicht/datum/2010/12/29/durchbruch-gelungen-leuphana-realisiert-libeskind-bau.html
(5) http://www.asta-lueneburg.de/themen/campusentwicklung/
Labels:
ASTA,
Audimax,
Stiftungsrat,
Wohnheime
Mittwoch, 12. Januar 2011
Neuer Zugang zum Campus bei Gebäude 16
Per email erhielten wir folgenden Hinweis:
Bevor der Schnee kamen, waren sie da. Schien, als ob sie die Grünflächen pflegen würde, als ob irgendjemand dafür gesorgt hätte, dass das kleine Stück Ödland urbar gemacht wird. Davor war da einiges umgegraben worde; Fernwärme wurde gemunkelt. Einfach mal ne Schneise ins Ödland hauen. Das 16. Gebäude will schließlich auch echte Wärme aus der Karibik. Vielleicht pflanzen sie Blumen, vielleicht Rasen. So ungefähr schien das bevor der Schnee kam.
Jetzt ist der Schnee weg. Zwei Bagger und ein Wagen der Straßenmeisterei oder so sind da. Orange....
Flux mal den Mann in der Jacke gefragt. Gebüsche wurden entfehrnt und gegraben wurde. Die Antwort des Orangen ist wunderbar. Da wird n Durchgang gemacht. Na dann ist ja alles klar.
Auf Plänen, die den Campus der verschissenen Zukunft zeigen kann man sehen, dass dieser Campus ein Eingangsportal besitzt. Zwischen Gebäude 15 und 16. Damit ist ein weiterer Schritt getan.
Bevor der Schnee kamen, waren sie da. Schien, als ob sie die Grünflächen pflegen würde, als ob irgendjemand dafür gesorgt hätte, dass das kleine Stück Ödland urbar gemacht wird. Davor war da einiges umgegraben worde; Fernwärme wurde gemunkelt. Einfach mal ne Schneise ins Ödland hauen. Das 16. Gebäude will schließlich auch echte Wärme aus der Karibik. Vielleicht pflanzen sie Blumen, vielleicht Rasen. So ungefähr schien das bevor der Schnee kam.
Jetzt ist der Schnee weg. Zwei Bagger und ein Wagen der Straßenmeisterei oder so sind da. Orange....
Flux mal den Mann in der Jacke gefragt. Gebüsche wurden entfehrnt und gegraben wurde. Die Antwort des Orangen ist wunderbar. Da wird n Durchgang gemacht. Na dann ist ja alles klar.
Auf Plänen, die den Campus der verschissenen Zukunft zeigen kann man sehen, dass dieser Campus ein Eingangsportal besitzt. Zwischen Gebäude 15 und 16. Damit ist ein weiterer Schritt getan.
Dienstag, 11. Januar 2011
Leuphana, deine Berater
Der Kabarettist Volker Pispers sagt über Berufsgruppen, die die Welt nicht braucht:
Und wie ist die Situation vor Ort? Gibt es Unternehmensberater an der LeuphanaUniversität Lüneburg? Beispiele:
Holm Keller, Vizepräsident,
war von 1996 bis 2002 bei Mc Kinsey "Associate Principal" und u.a. in Wien, München und New York tätig. 2002 wechselte er zur Bertelsmann DirectGroup, wo er bis 2006 zahlreiche Ausgaben wahrgenommen hat. Die Homepage der Leuphana nennt:
Burkhard Funk, Vizepräsident,
war ebenfalls bei Mc Kinsey in Lohn und Brot. Er baute die so genannte "E-Commerce-Practice" auf.
Nils Ole Oermann, Vizepräsident,
war als Unternehmensberater der Boston Consulting Group von 1999 bis 2001 in Neuseeland und Australien im Einsatz.
Heiko Franken, Geschäftsführer Professional School,
ist ehemaliger Vice President der Boston Consulting Group.
Carsten Siebert, Startwochenteam,
arbeitete von 1999 bis 2004 bei der Beratungsfirma McKinsey & Company, hauptsächlich mit Klienten aus dem öffentlichen Sektor sowie mit Medien- und Telekommunikationsunternehmen.
Ohne große Recherche finden sich mehr als genug Beispiele. Was bedeutet das?
Man muss sicherlich unterscheiden: In bestimmten Berufsfeldern ist es beinahe normal, eine gewisse Zeit bei einer Unternehmensberatung tätig gewesen zu sein. Interessant ist demnach die Position und da müssen sich die Beispiele nicht verstecken. Wir haben nicht nur irgendwelche kleinen Unternehmensberater, sondern teilweise ehemaliges Führungspersonal aus hochrangigen Positionen. Wichtig ist natürlich auch, an welchen Stellen diese Menschen an der Universität eingesetzt sind. Es sind Schlüsselpositionen, sei es im Präsidium oder in der Startwoche. Gerade die eignet sich besonders, den Erstsemestern von Anfang an die richtigen Ansichten zu vermitteln. Es drängt sich auf, von einem geschickten System zu sprechen.
Nach Erfolg bezahlte Banker, sind Sie des Wahnsinns? Da können Sie auch anfangen, Unternehmensberater nach Erfolg zu bezahlen. (...) Das ist die am schnellsten wachsende Berufsgruppe Deutschlands, arbeiten tut hier doch kaum noch einer. Aber beraten wird ja rund um die Uhr. Wir sind die Weltmeister im beraten. Allein in Düsseldorf leben 22000 Unternehmensberater, die haben die ganze Stadt unterwandert, die leben da in der Kanalisation. (...) Unternehmensberater: Eunuchen. Sie wissen wie man's macht. Diese Klugscheißer, die in Sekunden ganze Flipcharts vollschmieren können mit Informationen, die Sie jedem Mickey Mouse-Heftchen entnehmen können. (...) Würden die nach Leistung bezahlt, wären wir einen Großteil der Unternehmensberater wieder los. Die wären nämlich verhungert.Der Kabarettist spricht aus, was spätestens seit der Finanzkrise viele Menschen denken. Darf man das so sagen und sind Unternehmensberater wirklich so schlimm? Die Antwort hängt davon ab, wen man fragt. Manch einer macht sich nicht nur lustig, sondern hält das Beratervolk für gefährlich. Es wird behauptet, die Anzugträger von Mc Kinsey & Co unterwanderten in Kooperation mit der Bertelsmannstiftung das deutsche Bildungssystem, um es in eine ihnen genehme Richtung zu lenken. Die Richtung heißt vor allem: Geld damit verdienen und die Taschen füllen. Aber auch inhaltlich soll der Einfluss erheblich sein. Es ist von einer neoliberalen Ausrichtung, der "unternehmerischen Hochschule" als Gegenpol zur ineffizienten demokratischen Universität die Rede.
Volker Pispers
Und wie ist die Situation vor Ort? Gibt es Unternehmensberater an der Leuphana
Holm Keller, Vizepräsident,
war von 1996 bis 2002 bei Mc Kinsey "Associate Principal" und u.a. in Wien, München und New York tätig. 2002 wechselte er zur Bertelsmann DirectGroup, wo er bis 2006 zahlreiche Ausgaben wahrgenommen hat. Die Homepage der Leuphana nennt:
President Corporate Development Asia (Shanghai, 2004 – 2006); Senior Vice President Corporate Development (Gütersloh, Seoul, Sydney, 2004), Senior Vice President Corporate Development (bookspan – a Time-Warner-Bertelsmann Partnership, New York, 2003); Vice President International Projects, English-Speaking Clubs (London, 2002)
Burkhard Funk, Vizepräsident,
war ebenfalls bei Mc Kinsey in Lohn und Brot. Er baute die so genannte "E-Commerce-Practice" auf.
Nils Ole Oermann, Vizepräsident,
war als Unternehmensberater der Boston Consulting Group von 1999 bis 2001 in Neuseeland und Australien im Einsatz.
Heiko Franken, Geschäftsführer Professional School,
ist ehemaliger Vice President der Boston Consulting Group.
Carsten Siebert, Startwochenteam,
arbeitete von 1999 bis 2004 bei der Beratungsfirma McKinsey & Company, hauptsächlich mit Klienten aus dem öffentlichen Sektor sowie mit Medien- und Telekommunikationsunternehmen.
Ohne große Recherche finden sich mehr als genug Beispiele. Was bedeutet das?
Man muss sicherlich unterscheiden: In bestimmten Berufsfeldern ist es beinahe normal, eine gewisse Zeit bei einer Unternehmensberatung tätig gewesen zu sein. Interessant ist demnach die Position und da müssen sich die Beispiele nicht verstecken. Wir haben nicht nur irgendwelche kleinen Unternehmensberater, sondern teilweise ehemaliges Führungspersonal aus hochrangigen Positionen. Wichtig ist natürlich auch, an welchen Stellen diese Menschen an der Universität eingesetzt sind. Es sind Schlüsselpositionen, sei es im Präsidium oder in der Startwoche. Gerade die eignet sich besonders, den Erstsemestern von Anfang an die richtigen Ansichten zu vermitteln. Es drängt sich auf, von einem geschickten System zu sprechen.
Freitag, 7. Januar 2011
Audimax-Entscheidung II: Parken privat
Im Dezember hat der Stiftungsrat der Leuphana Universität Lüneburg seine Entscheidung zur Campusentwicklung getroffen. LeuphanaWatch stellt sie vor. Heute: Privat parkt's sich schöner?
Bislang war die Sache klar:
Der Stiftungsrat hat entschieden, dass beim Parken alles nach Plan weiterläuft:
Quellen:
(1) http://www.leuphana.de/aktuell/meldungen/ansicht/datum/2010/12/29/durchbruch-gelungen-leuphana-realisiert-libeskind-bau.html
(2) http://www.asta-lueneburg.de/fileadmin/images/pressemitteilungen/2010-12-21_PM_AStA_Lueneburg_Kehrtwende_bei_Campusentwicklung.pdf
Bislang war die Sache klar:
Für die Errichtung ihres neuen Zentralgebäudes, eines Hotels und zusätzlicher Parkplatzflächen hatte die Universität bislang das Modell einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) verfolgt. (1)Das Parken soll in private Hände gegeben werden und dann Schotter kosten. Professoren, Mitarbeiter, Studenten und Besucher werden künftig zur Kasse gebeten. Dagegen regte sich breiter Widerstand, der ASTA sammelte Unterschriften.
Der Stiftungsrat hat entschieden, dass beim Parken alles nach Plan weiterläuft:
Errichtung und Betrieb von Parkflächen sollen an einen externen Investor vergeben werden. (1)Anders als beim Hotel haben die Studenten also keinen Erfolg landen können. Der ASTA sieht das kritisch und sieht soziale Probleme (2). Anscheinend ist aber der geplante autofreie Campus in Gefahr:
Die nicht nachvollziehbare Planung der Parkplätze überrascht die Studierenden, da im Bauantrag für das Zentralgebäude das Konzept des autofreien Campus von der Universität offensichtlich verworfen wurde. Nun sollen neben einem kleinen Parkhaus über 100 reguläre Stellplätze überall auf dem Universitätsgelände verteilt werden, unter anderem in Randbereichen des Biotopgartens und der Mensawiese. „Die Planungen der Universitätsleitung zum Thema Parken erscheinen uns noch sehr widersprüchlich. Hier ist sind noch deutliche Korrekturen nötig“ (2)LeuphanaWatch meint: Vielleicht ist es gar nicht schlecht, wenn Autofahrer zahlen müssen. Sollen sie doch mit Bus, Bahn oder Leuphana-Express kommen. Dafür müssen die aber auch fahren.
Quellen:
(1) http://www.leuphana.de/aktuell/meldungen/ansicht/datum/2010/12/29/durchbruch-gelungen-leuphana-realisiert-libeskind-bau.html
(2) http://www.asta-lueneburg.de/fileadmin/images/pressemitteilungen/2010-12-21_PM_AStA_Lueneburg_Kehrtwende_bei_Campusentwicklung.pdf
Labels:
ASTA,
Audimax,
autofreier Campus,
Leuphana-Express,
Stiftungsrat
Dienstag, 4. Januar 2011
Audimax-Entscheidung I: Kein Hotel
Im Dezember hat der Stiftungsrat der Leuphana Universität Lüneburg seine Entscheidung zur Campusentwicklung getroffen. LeuphanaWatch stellt sie vor. Heute: Abschied vom Campus-Hotel.
Vizepräsident Keller wollte ein Hotel auf dem Campus durchsetzen (1). Das war schon lange europaweit ausgeschrieben und sollte jetzt vom Stiftungsrat abgesegnet werden. Der ASTA hat das Hotel immer besonders heftig kritisiert (2). Ende letzten Jahres drohte er sogar mit einer Klage und schaltete einen Anwalt ein.
Jetzt hat der Stiftungsrat eine Entscheidung getroffen, mit der viele nicht gerechnet haben:
Wie wunderbar!
Etwas Vorsicht ist aber scheinbar angebracht. Zumindest der ASTA wittert Gefahr:
Quellen:
(1) http://www.leuphana.de/campusentwicklung.html
(2) Äußerungen auf http://www.asta-lueneburg.de/themen/campusentwicklung/
(3) http://www.leuphana.de/aktuell/meldungen/ansicht/datum/2010/12/29/durchbruch-gelungen-leuphana-realisiert-libeskind-bau.html
(4) http://www.asta-lueneburg.de/fileadmin/images/pressemitteilungen/2010-12-21_PM_AStA_Lueneburg_Kehrtwende_bei_Campusentwicklung.pdf
Vizepräsident Keller wollte ein Hotel auf dem Campus durchsetzen (1). Das war schon lange europaweit ausgeschrieben und sollte jetzt vom Stiftungsrat abgesegnet werden. Der ASTA hat das Hotel immer besonders heftig kritisiert (2). Ende letzten Jahres drohte er sogar mit einer Klage und schaltete einen Anwalt ein.
Jetzt hat der Stiftungsrat eine Entscheidung getroffen, mit der viele nicht gerechnet haben:
Ein Hotel und Gästehaus kann von privaten Partnern außerhalb des Universitätsgrundstücks umgesetzt werden. (3)Der ASTA kommentiert das sehr richtig:
Die Entscheidung des Stiftungsrats, kein Hotel auf dem Universitätsgelände zu errichten, wird vom AStA mit Erleichterung zur Kenntnis genommen. Matthias Fabian: „Die Vernunft siegt. Wir freuen uns, dass sich auch Vizepräsident Keller nun der Position des AStA angeschlossen hat. Bedauerlich ist, dass es dafür die Vorbereitung einer Klage, Unterschriftenaktionen, Vollversammlungen und eine Großdemonstration gebraucht hat.“ (4)Die Entscheidung des Stiftungsrat werten wir einfach mal als Klatsche für Holm Keller. Es gibt kein Hotel auf dem Campus, Punkt. Dass irgendjemand ein Hotel außerhalb bauen könnte, darf in einer Tourismusstadt wie Lüneburg nicht überraschen. Nur die Universität hat damit überhaupt nichts zu tun. Leuphana hätte also auch melden können: Ein Hotel und Gästehaus darf auf dem Universitätsgelände nicht umgesetzt werden.
Wie wunderbar!
Etwas Vorsicht ist aber scheinbar angebracht. Zumindest der ASTA wittert Gefahr:
Die Studierenden werden die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen. In der Pressemitteilung der Universität ist die Rede davon, dass auf dem Universitätsgelände kein Hotel entstehen wird. Der AStA fordert dies jedoch für den ganzen Campus. Unter Studierenden kursieren Gerüchte, dass das Wohnheim „Campus 1“ des Campus Lüneburg e.V. grundsaniert und zu einem Hotel umgebaut werden könnte. Es liegt auf dem Universitätscampus in unmittelbarer Nähe zum geplanten Zentralgebäude. (4)Wir werden das Thema weiter unter die Lupe nehmen. Ersteinmal dürfen sich aber alle Lüneburger freuen, die ein Hotel auf dem Universitätsgelände schon immer für absurd gehalten haben.
Quellen:
(1) http://www.leuphana.de/campusentwicklung.html
(2) Äußerungen auf http://www.asta-lueneburg.de/themen/campusentwicklung/
(3) http://www.leuphana.de/aktuell/meldungen/ansicht/datum/2010/12/29/durchbruch-gelungen-leuphana-realisiert-libeskind-bau.html
(4) http://www.asta-lueneburg.de/fileadmin/images/pressemitteilungen/2010-12-21_PM_AStA_Lueneburg_Kehrtwende_bei_Campusentwicklung.pdf
Labels:
ASTA,
Audimax,
Holm Keller,
Hotel,
Stiftungsrat
Montag, 3. Januar 2011
Zwischenbilanz: Leuphana auf dem Weg
Die Leuphana Universität Lüneburg ist auf dem Weg (LeuphanaWatch berichtete). Eine Zwischenbilanz:
Die Auftaktveranstaltung mit Präsident Spoun war gut besucht, auch wenn Hörsaal 4 nicht komplett gefüllt war. Gezeigt wurde eine Werbepräsentation, in der die Errungenschaften der letzten Jahre betont und vor der grauen Vorzeit hervorgehoben wurden. Die Region Lüneburg wurde als Wissenschaftswüste dargestellt, es gibt keine außeruniversitäre Forschung weit und breit. Die ehemalige GKSS in Geesthacht wurde da mal eben unterschlagen, die Metropolregion Hamburg schien weit weg. Ob diese Veranstaltung Werbung sei fragten wir und können jetzt selbst antworten: Der Wahlkampf für die nächste Präsidentenwahl hat begonnen.
Aus dem Publikum gab es erstaunlich kritische Fragen. Ein Herr von der Stadt fragte zum Innovationsinkubator, ein Alumni wünschte sich mehr Engagement der Leuphana für ihre Alumni. Eine Sozialpädagigin sprach noch einmal die Schließung der Sozialpädagogik an und fragte, wie das zu regionaler Verantwortung passt. Mehrere Studenten baten Herrn Spoun und einen kritischen Blick zurück und Aussagen dazu, was nicht optimal gelaufen sei. Der wahlkämpfende Spoun wich den Fragen geschickt aus. Direkt nach seinem größten Fehler antwortete er, er habe zu wenig Urlaub gemacht.
In der Folgeveranstaltung stellte der Dekan der Fakultät Nachhaltigkeit diese vor. Professor Ruck berichtete unter anderem über Forschungsprojekte, lobte das von ihm energieoptimierte Zentralgebäude. Unterstützt wurde er bei der Veranstaltungen von einigen Kollegen aus der Fakultät. Im Anschluss an die Veranstaltung gab es nur wenige Fragen, denn es waren lediglich eine Hand voll interessierte Personen gekommen. Trotzdem war der Hörsaal gut gefüllt. Vizepräsident Oermann hatte eine seiner zeitgleich stattfindenden Veranstaltungen ausfallen lassen und die Studenten statt dessen zu "Leuphana auf dem Weg" zwangsverpflichtet. Aus diesen Reihen kam dann auch die interessante Frage, ob sich die Fakultät auf ein Verständnis von Nachhaltigkeit geeinigt habe. Teilnehmer berichteten, dass die Antwort des Dekans äußerst vage und oberflächlich blieb. Vielleicht waren nicht nur die Studenten froh, dass es danach vorbei war.
Die Auftaktveranstaltung mit Präsident Spoun war gut besucht, auch wenn Hörsaal 4 nicht komplett gefüllt war. Gezeigt wurde eine Werbepräsentation, in der die Errungenschaften der letzten Jahre betont und vor der grauen Vorzeit hervorgehoben wurden. Die Region Lüneburg wurde als Wissenschaftswüste dargestellt, es gibt keine außeruniversitäre Forschung weit und breit. Die ehemalige GKSS in Geesthacht wurde da mal eben unterschlagen, die Metropolregion Hamburg schien weit weg. Ob diese Veranstaltung Werbung sei fragten wir und können jetzt selbst antworten: Der Wahlkampf für die nächste Präsidentenwahl hat begonnen.
Aus dem Publikum gab es erstaunlich kritische Fragen. Ein Herr von der Stadt fragte zum Innovationsinkubator, ein Alumni wünschte sich mehr Engagement der Leuphana für ihre Alumni. Eine Sozialpädagigin sprach noch einmal die Schließung der Sozialpädagogik an und fragte, wie das zu regionaler Verantwortung passt. Mehrere Studenten baten Herrn Spoun und einen kritischen Blick zurück und Aussagen dazu, was nicht optimal gelaufen sei. Der wahlkämpfende Spoun wich den Fragen geschickt aus. Direkt nach seinem größten Fehler antwortete er, er habe zu wenig Urlaub gemacht.
In der Folgeveranstaltung stellte der Dekan der Fakultät Nachhaltigkeit diese vor. Professor Ruck berichtete unter anderem über Forschungsprojekte, lobte das von ihm energieoptimierte Zentralgebäude. Unterstützt wurde er bei der Veranstaltungen von einigen Kollegen aus der Fakultät. Im Anschluss an die Veranstaltung gab es nur wenige Fragen, denn es waren lediglich eine Hand voll interessierte Personen gekommen. Trotzdem war der Hörsaal gut gefüllt. Vizepräsident Oermann hatte eine seiner zeitgleich stattfindenden Veranstaltungen ausfallen lassen und die Studenten statt dessen zu "Leuphana auf dem Weg" zwangsverpflichtet. Aus diesen Reihen kam dann auch die interessante Frage, ob sich die Fakultät auf ein Verständnis von Nachhaltigkeit geeinigt habe. Teilnehmer berichteten, dass die Antwort des Dekans äußerst vage und oberflächlich blieb. Vielleicht waren nicht nur die Studenten froh, dass es danach vorbei war.
Abonnieren
Posts (Atom)