Kommentar
Vergleicht man die aktuelle Position der Universität mit der Diskussion bei der Neuausrichtung im Sommersemester 2008 muss ein verwunderliches Phänomen festgestellt werden: Studierende und Dozenten positionieren sich inzwischen entgegengesetzt.
Damals waren die Fronten in etwa klar. Aus jenen Bereichen, welche von der Schließung ihrer Studiengänge betroffen waren ist der größte Widerstand gekommen. Sowohl von den Dozenten wie den Studierenden. Es betraf insbesondere die Sozialpädagogik, die naturwissenschaftliche Bereiche der Lehrerbildung wie der Umweltwissenschaften. Auch am Standort Suderburg herrschte Unzufriedenheit. Hingegen waren die Ingenieure aus Volgershall wie die Wirtschaftswissenschaften die stärkste Stütze des Präsidiums.
Heute ist die Situation völlig anders. Zu den stärksten Befürwortern gehören Studierende der Wirtschaftswissenschaften wie Dozenten der Nachhaltigkeitswissenschaften. Hingegen ist der Widerstand beim AStA-Umfeld geblieben. Hier sind Studierende der Umweltwissenschaften nach wie vor Überproportional stark vertreten. Zu den kritischen Stimmen sind inzwischen auch Dozenten der Wirtschaftswissenschaften hinzugekommen. Es muss bezweifelt werden, dass die Unterstützer einer sofortigen Wiederwahl von Holm Keller wie auch der Gegner tatsächlich gemeinsame Ziele haben. Vielmehr bilden sich Koalitionen, welche ganz unterschiedliche Ziele verfolgen. Diese jedoch besser erreichbar sehen mit oder ohne Holm Keller auf der Position als Vizepräsident.
Geht es um mehr oder weniger Elite? Ist eine humanistische Ausbildung heute vollkommen durchdrungen vom Gedanken der Nachhaltigkeit oder ist das Modul „Wissenschaft trägt Verantwortung“ die maximale Zumutung, sich mit einer derartigen modischen Ideologie zu beschäftigen?
Wo soll mit Sascha Spoun und Holm Keller die Universität in vier Jahren stehen? Welchen Ruf werden die Absolventen dieser Universität dann haben? Werden sich die Dozenten zukünftig andere Studierende aussuchen? Bzw. wie bewerten es die Studierende, dass ihre Dozenten sich ihrer Positionierung nicht anschließen?
Ohne Frage droht jedoch der aktuelle Diskurs einen deutlich langfristigeren Vertrauensschaden an dieser Universität zu hinterlassen. Spaltet das Thema eben nicht, wie damals bei der Neuausrichtung, verschiedene Bereiche der Universität sondern trifft viele einzelne Lehrveranstaltungen, in welche Dozenten und Studierende eine konträre Position zum Thema Wiederwahl haben.
Unabhängig, wie das Präsidium am Ende aussehen wird: Durch die überaus heftig geführten Meinungsbildungsprozessen droht ein tiefer Riss durch diese Universität. Dieser wird jedoch nicht um die tatsächliche Inhalte der Universität geführt sondern nur um die Köpfe, welche eine Rolle einnehmen.
Egal, wer am Ende Vizepräsident ist: Die Frage, ob an der Leuphana eine zukünftige Elite ausgebildet werden soll, welche die Welt verändern wird und/oder die Leuphana für eine Nachhaltige Entwicklung, auch in der Betriebswirtschaftslehre, steht, ist damit nach wie vor völlig offen.
Die Koalitionäre werden nach der Wahl jedoch feststellen, dass sie völlig unterschiedliche Ziele verfolgen. Ein gemeinsames Umsetzen gleicher Ideen mit den derzeitigen Partnern kaum möglich sein werden. Denn ein gemeinsames Programm verfolgt weder die Koalitionäre der einen, noch der anderen Seite.
Vielleicht wird es Zeit, dass der AStA sich zu dem Studienmodell der Leuphana positioniert. Sich dann vielleicht auch mit dem Namen des Studienmodells identifizieren kann. Andererseits sollten sich die nach ihrer eigenen Lehrphilosophie am Wettbewerb orientierten Betriebswirte fragen, wie sie aus sich selbst hinaus aus dem durchschnittlichen Mittelmass hinaus kommen. Hier bedarf es doch tatsächlich zuerst ein qualitatives Wachstum damit im Anschluss auch ein quantitatives Wachstum wieder erfolgen kann. Ein Biotopschutz mag ja für Orchideenfächer gelten, bestimmt jedoch nicht für die BWL.
Bei sonstiger guten Reputation ist Lüneburg weder von dem gut vernetzten Finanzjongleur abhängig bzw. stürzt mit, falls selbiger sich dann doch verhoben haben sollte.
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Dienstag, 3. Mai 2011
Montag, 3. Januar 2011
Zwischenbilanz: Leuphana auf dem Weg
Die Leuphana Universität Lüneburg ist auf dem Weg (LeuphanaWatch berichtete). Eine Zwischenbilanz:
Die Auftaktveranstaltung mit Präsident Spoun war gut besucht, auch wenn Hörsaal 4 nicht komplett gefüllt war. Gezeigt wurde eine Werbepräsentation, in der die Errungenschaften der letzten Jahre betont und vor der grauen Vorzeit hervorgehoben wurden. Die Region Lüneburg wurde als Wissenschaftswüste dargestellt, es gibt keine außeruniversitäre Forschung weit und breit. Die ehemalige GKSS in Geesthacht wurde da mal eben unterschlagen, die Metropolregion Hamburg schien weit weg. Ob diese Veranstaltung Werbung sei fragten wir und können jetzt selbst antworten: Der Wahlkampf für die nächste Präsidentenwahl hat begonnen.
Aus dem Publikum gab es erstaunlich kritische Fragen. Ein Herr von der Stadt fragte zum Innovationsinkubator, ein Alumni wünschte sich mehr Engagement der Leuphana für ihre Alumni. Eine Sozialpädagigin sprach noch einmal die Schließung der Sozialpädagogik an und fragte, wie das zu regionaler Verantwortung passt. Mehrere Studenten baten Herrn Spoun und einen kritischen Blick zurück und Aussagen dazu, was nicht optimal gelaufen sei. Der wahlkämpfende Spoun wich den Fragen geschickt aus. Direkt nach seinem größten Fehler antwortete er, er habe zu wenig Urlaub gemacht.
In der Folgeveranstaltung stellte der Dekan der Fakultät Nachhaltigkeit diese vor. Professor Ruck berichtete unter anderem über Forschungsprojekte, lobte das von ihm energieoptimierte Zentralgebäude. Unterstützt wurde er bei der Veranstaltungen von einigen Kollegen aus der Fakultät. Im Anschluss an die Veranstaltung gab es nur wenige Fragen, denn es waren lediglich eine Hand voll interessierte Personen gekommen. Trotzdem war der Hörsaal gut gefüllt. Vizepräsident Oermann hatte eine seiner zeitgleich stattfindenden Veranstaltungen ausfallen lassen und die Studenten statt dessen zu "Leuphana auf dem Weg" zwangsverpflichtet. Aus diesen Reihen kam dann auch die interessante Frage, ob sich die Fakultät auf ein Verständnis von Nachhaltigkeit geeinigt habe. Teilnehmer berichteten, dass die Antwort des Dekans äußerst vage und oberflächlich blieb. Vielleicht waren nicht nur die Studenten froh, dass es danach vorbei war.
Die Auftaktveranstaltung mit Präsident Spoun war gut besucht, auch wenn Hörsaal 4 nicht komplett gefüllt war. Gezeigt wurde eine Werbepräsentation, in der die Errungenschaften der letzten Jahre betont und vor der grauen Vorzeit hervorgehoben wurden. Die Region Lüneburg wurde als Wissenschaftswüste dargestellt, es gibt keine außeruniversitäre Forschung weit und breit. Die ehemalige GKSS in Geesthacht wurde da mal eben unterschlagen, die Metropolregion Hamburg schien weit weg. Ob diese Veranstaltung Werbung sei fragten wir und können jetzt selbst antworten: Der Wahlkampf für die nächste Präsidentenwahl hat begonnen.
Aus dem Publikum gab es erstaunlich kritische Fragen. Ein Herr von der Stadt fragte zum Innovationsinkubator, ein Alumni wünschte sich mehr Engagement der Leuphana für ihre Alumni. Eine Sozialpädagigin sprach noch einmal die Schließung der Sozialpädagogik an und fragte, wie das zu regionaler Verantwortung passt. Mehrere Studenten baten Herrn Spoun und einen kritischen Blick zurück und Aussagen dazu, was nicht optimal gelaufen sei. Der wahlkämpfende Spoun wich den Fragen geschickt aus. Direkt nach seinem größten Fehler antwortete er, er habe zu wenig Urlaub gemacht.
In der Folgeveranstaltung stellte der Dekan der Fakultät Nachhaltigkeit diese vor. Professor Ruck berichtete unter anderem über Forschungsprojekte, lobte das von ihm energieoptimierte Zentralgebäude. Unterstützt wurde er bei der Veranstaltungen von einigen Kollegen aus der Fakultät. Im Anschluss an die Veranstaltung gab es nur wenige Fragen, denn es waren lediglich eine Hand voll interessierte Personen gekommen. Trotzdem war der Hörsaal gut gefüllt. Vizepräsident Oermann hatte eine seiner zeitgleich stattfindenden Veranstaltungen ausfallen lassen und die Studenten statt dessen zu "Leuphana auf dem Weg" zwangsverpflichtet. Aus diesen Reihen kam dann auch die interessante Frage, ob sich die Fakultät auf ein Verständnis von Nachhaltigkeit geeinigt habe. Teilnehmer berichteten, dass die Antwort des Dekans äußerst vage und oberflächlich blieb. Vielleicht waren nicht nur die Studenten froh, dass es danach vorbei war.
Montag, 6. Dezember 2010
Professoren bemängeln Ausstattung der Bibliothek
Aus der Fakultät Nachhaltigkeit erreichte uns eine Email, die Missstände in der Bibliothek offenbart:
LeuphanaWatch meint: Für Werbung hat die LeuphanaUniversität Lüneburg genug Geld...
Die Anzahl und Auswahl der derzeit in der UB abrufbaren Fachzeitschriften ist unzureichend (für die Profs). (Zitate: „Katastrophal!“, „Man lebt hier hinter’m Mond!“). Die Forschungsmöglichkeiten der Professoren seien dadurch teilweise erheblich eingeschränkt.Das Problem war vor Kurzem Thema im Fakultätsrat. Vielen Studenten dürfte der Sachverhalt allerdings schon lange bekannt sein.
Die einzelnen Institute erstellen Listen mit notwendigen Journals; außerdem werden gerade die Preise für Journal-Pakete beim niedersächs. Konsortium der Unis angefragt. Im Januar sollen weitere Gespräche mit den zuständigen Stellen im Präsidium folgen.
Der Bibliotheks-Etat der Fakultät beträgt z.Z. 74.000€; ein einziges Paket im Abo kann schon teurer sein.
LeuphanaWatch meint: Für Werbung hat die Leuphana
Samstag, 23. Oktober 2010
Zentralgebäude, Studienmodell und Raumbedarf
Der AStA hat im Sommer ja an einer Dokumentation zum Audimax gearbeitet. Dieser Kommentar möchte die Arbeit würdigen jedoch auch in einem entscheidenden Punkt widerlegen. Höchstens, es geht bei der Diskussion um den Raumbedarf auch um die Hinterfragung des Leuphana-Studienmodells.
Um die derzeitige Bemühungen zu der Weiterentwicklung der Universität Lüneburg zu einer Campusuniversität nachvollziehen zu können muss sich mit dem Studienmodell im College beschäftigen. Das College baut darauf auf, dass mit einer geringen Anzahl von Major und frei kombinierbaren Minor eine Vielzahl von Studiengängen von jedem einzelnen Studierenden kreiert werden kann. Zudem kann aus einer Vielzahl von Komplementärveranstaltungen frei gewählt werden. Durch diese hohe Wahlmöglichkeit kommt es zu einer großen Durchmischung der Studierenden in den Veranstaltungen. Um jetzt die Pausen nicht nur mit dem Überbrücken der Distanz zwischen verschiedenen Standorten zu verlieren würde eine Universität der kurzen Wege, eine Campusuniversität, die Situation für Lehrende und Lernende deutlich verbessern.
Nach dem bekannt ist, dass mittelfristig sich alles auf dem Campus konzentrieren soll, versuchen möglichst viele Institute und Forschungsprojekte auch auf dem Campus Scharnhorststraße (Campus) untergebracht zu sein. Dies führt heute schon zu einer erheblichen Raumnot auf dem Campus. Da auf Grund des Studienmodells, z. B. im Leuphana-Semester, alle Studierende parallel Gruppenräume benötigen kommt es punktuell auch immer wieder zu der Situation, dass kein einziger Raum mehr auf dem Campus frei ist. In anderen Zeitfenstern fehlen hingegen Hörsäle in der Größenordnung 100 bis 250 Personen. Ganze Jahrgänge sitzen in schlauförmige Seminarräume. Im letzten Drittel ist dabei kaum noch etwas von der Präsentation zu erkennen und die Akustik leidet darunter.
Hingegen ist derzeit im Roten Feld und in Volgershall die Raumsituation deutlich entspannter. Jedoch möchte keiner dorthin versetzt werden, da diese „Abschiebung“ häufig emotional mit der baldigen Schließung des Studienganges verbunden wird. Besteht zum Beispiel bei den Ingenieuren die Angst, dass falls keine Maschinenhalle auf dem Campus errichtet wird dies auch bedeutet, dass ihr Studiengang geschlossen wird. Auch bei Lehramt wurde der Umzug ins Rote Feld als ein Indiz gesehen, dass Lehramt geschlossen wird.
Ein Studienmodell, welches den Studierenden anbietet sich ein sehr individuelles Studium aus einigen Bausteinen nach dem Baukastenprinzip zusammen zu setzten und gleichzeitig von nur einer überschaubarer Größe von Lehrenden bedient werden soll bedarf demnach eine Campusuniversität.
Doch welcher Raumbedarf ergibt sich daraus?
Einerseits werden mehr Gruppenarbeits-, Seminarräume und Hörsäle gebraucht wie in der Vergangenheit vor dem Leuphana-Studienmodell. Dies ist begründet in der Parallelität der einzelnen Unterrichtsformen. Ist aus den wenigen Informationen, welcher der Öffentlichkeit zu dem Zentralgebäude zur Verfügung steht, zwar ersichtlich, dass hier Gruppenarbeitsräume erstellt werden sollen so ist bis jetzt von lediglich einem Hörsaal mit 1300 Plätzen die Rede. Kann dieser Hörsaal denn geteilt werden? Können in diesem Hörsaal auch naturwissenschaftliche Fächer (Rauchabzug, feuerfeste Unterlage) unterrichtet werden? Die größere Kohorte von Studierenden im Major Umweltwissenschaftler hat etwa noch keinen Hörsaal, in welchem sie im nächsten Sommer unterrichtet werden kann. Soll die unglückliche Situation mit den sehr schlauchartigen Seminarräumen auf dem Campus der Vergangenheit angehören müssten auch von diesen welchen erstellt werden, welche breiter, jedoch nicht so tief sind. Sollte das Audimax nicht geteilt werden können besteht auf jeden Fall noch der Bedarf auch von Räumlichkeiten in der Größenordnung zwischen 70 bis 250 Plätze. Auch besteht der Bedarf an freien Räumlichkeiten, welche von Referats- und Lerngruppen genutzt werden können. Für andere ist selbst in der Bibliothek noch zu viel Trubel und benötigen Stillarbeitsräume. Andere benötigen Aufenthaltsräume in den Pausen in der kalten Jahreszeit bzw. an Regentagen.
Derzeit wird öffentlich Diskutiert, dass eine Universität, welche deutlich weniger Studierende habe, auch deutlich weniger Räume brauchen würde. Dies ginge jedoch nur, falls man wie früher auch wieder bis 22 Uhr unterrichten würde und das Studienmodell auflöst um den parallelen Bedarf von Gruppenarbeitsräumen wie von Hörsälen umzukehren.
Betrachten wir in einem nächsten Schritt die Büroflächen für die Dozenten. Wie mehrfach zu lesen konnte in den letzten Jahren das Betreuungsverhältnis zwischen Studierende und Dozenten deutlich verbessert werden. Das sinken der Studierendenanzahl war demnach nicht mit einer starken Schrumpfung im Bereich der Dozenten verbunden. Vielmehr ist die Universität bemüht, die Forschung deutlich zu vergrößern. Das Drittmittelaufkommen soll deutlich gesteigert werden. Jede Neuberufung soll schon in erheblichen Maße Drittmittel mitbringen. Dies trifft selbst bei Juniorprofessuren zu. Drittmittelforschung bedarf jedoch auf jeden Fall Platz. Platz für neue Apparaturen, Arbeitsplätze für Mitarbeiter. Sollte es der Professional-School gelingen, weitere laufende Weiterbildungsstudiengänge aufzubauen werden auch hier zur Betreuung Mitarbeiter benötigt.
Kommt jetzt noch hinzu, dass aus Gründung der Unterhaltungskosten eine Trennung von zwei Bausünden der Vergangenheit erfolgen soll ist mit einem erheblichen Mehrbedarf an Nutzfläche auf dem Campus zu rechnen.
Falls die Stadt und der Landkreis eine Stadthalle auf der Fläche der Universität wünschen darf ein derartiger Raum sicherlich in diesem Rahmen mit erstellt werden. Jedoch sollte es dann auch die Aufgabe der Stadt sein den Unterhalt eines derartigen Raumes wie den hierfür notwendigen Parkplätzen zu bezahlen. Wie die Bewirtschaftung einer Stadthalle schön gerechnet werden und zu lasten der Universität oder eines Partner verlagert werden kann ist schon verwunderlich. Auch dass sich die Stadt Lüneburg, statt einem gewünschten Raum für 3000 Personen einen Multifunktionsraum für 1200 Personen aufbinden lässt bleibt ihr Geheimnis. Auch, weshalb sie sich mit einer deutlich niedrigeren Studierendenanzahl zufrieden gibt als in der „Strategischen Rahmenplanung“ ins Auge gefassten 10.000 Studierende (derzeit knappe 7000). Möglicherweise mag sie am Ende nicht Verantwortlich für das Scheitern der Neuausrichtung der Universität sein.
Fasst man diese Aspekte alle zusammen muss geschlussfolgert werden, dass das Zentralgebäude sogar viel zu klein ist. Es gerade mal den beengten aktuellen Bedürfnissen gerecht wird und keine Puffer schafft für neue Forschungsprojekte wie der weiteren Entwicklung der Universität. Hält die Universität es abwegig weitere Stiftungsprofessuren gewinnen, Studiengänge in der Professional School aufbauen oder weitere Drittmittel akquirieren zu können? Von Platz für universitärnahe Ausgründungen ganz zu schweigen.
Für neu zu errichtende Gebäude ist es dringend erforderlich, einmal ehrlich über den tatsächlichen Raumbedarf zu sprechen. Ein Raumbedarf, welcher sich nicht an irgendwelchen Durchschnittszahlen orientiert sondern berücksichtigt, dass an dieser Universität ein völlig anderes Studienmodell gefahren wird. Ein Raumbedarf, welcher den absehbaren Raumbedarf der nächsten 6-8 Jahren mindestens schon mit einschließt. Dafür müsste die Diskussion über die Inhalte jedoch noch einmal geführt werden. Welche Majors soll es denn Mittelfristig geben? Die Neuausrichtung der Universität ist mit dem Bericht der wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen und der anschließenden Diskussion jedoch noch nicht abgeschlossen. Kann sich etwa ein Schmalspur-Leuphana-Bachelor-Ingenieur gegen die wieder gegründete Diplomingenieure der technischen Universitäten behaupten? Oder sollte dieser Major in einen Minor umgewandelt werden? Wie können sich große Major, in deren Bereichen es jedoch verhältnismäßig wenig Drittmittel gibt, weiterhin rechtfertigen? Im nächsten Schritt sollte die Diskussion stattfinden, wo der Platz auf dem Campus ist für eine möglicherweise genötigte Maschinenhalle oder etwa ökologische Versuchsflächen oder allgemein den technischen- und naturwissenschaftlichen Laboren? Möchte die Universität auf ihrem Campus auch weiterhin ein Sportfeld und sommerliche Chill-out-Flächen haben ist eben nur ein sehr begrenzter Platz vorhanden. Den einzig in die Höhe kann auf dem Campus noch weiterer Raum geschaffen werden. Raum, welcher für ein innovatives Studienmodell wie die Forschungsinitiativen und den zentralen Einrichtungen (z. B. ZDemo) dringend benötigt wird. Das geplante Zentralgebäude mit den hierfür notwendigen Parkflächen ist jedoch zu klein. Schließlich möchte sich, in den Worten von Herrn Zühlsdorff, Leuphana nicht nur auf den Weg machen zu einer zukunfts- und wettbewerbsfähigen Universität der Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts, sondern auch dort ankommen. Dies bedarf jedoch nicht Zink, Glas und Beton allein sondern auch die gesellschaftliche Diskussion über den Raumbedarf und den dahinter liegenden Inhalten von Forschung und Lehre.
Wie überhaupt ins Auge gefasst werden kann, auf dem Campus noch ein Hotel oder ein weiteres Studierendenheim zu erstellen kann nicht nachvollzogen werden. Muss ja etwa auch die Bibliothek dringend ausgebaut und sollen die Interessen von Fledermäuse und der Haubenlerche auch noch berücksichtigt werden. So ist langfristig ja doch absehbar, dass die Einkaufzeile einem mehrgeschossigen Bau weichen muss und Studentenwohnheime auf dem Campus in Büroflächen überführt werden.
Um die derzeitige Bemühungen zu der Weiterentwicklung der Universität Lüneburg zu einer Campusuniversität nachvollziehen zu können muss sich mit dem Studienmodell im College beschäftigen. Das College baut darauf auf, dass mit einer geringen Anzahl von Major und frei kombinierbaren Minor eine Vielzahl von Studiengängen von jedem einzelnen Studierenden kreiert werden kann. Zudem kann aus einer Vielzahl von Komplementärveranstaltungen frei gewählt werden. Durch diese hohe Wahlmöglichkeit kommt es zu einer großen Durchmischung der Studierenden in den Veranstaltungen. Um jetzt die Pausen nicht nur mit dem Überbrücken der Distanz zwischen verschiedenen Standorten zu verlieren würde eine Universität der kurzen Wege, eine Campusuniversität, die Situation für Lehrende und Lernende deutlich verbessern.
Nach dem bekannt ist, dass mittelfristig sich alles auf dem Campus konzentrieren soll, versuchen möglichst viele Institute und Forschungsprojekte auch auf dem Campus Scharnhorststraße (Campus) untergebracht zu sein. Dies führt heute schon zu einer erheblichen Raumnot auf dem Campus. Da auf Grund des Studienmodells, z. B. im Leuphana-Semester, alle Studierende parallel Gruppenräume benötigen kommt es punktuell auch immer wieder zu der Situation, dass kein einziger Raum mehr auf dem Campus frei ist. In anderen Zeitfenstern fehlen hingegen Hörsäle in der Größenordnung 100 bis 250 Personen. Ganze Jahrgänge sitzen in schlauförmige Seminarräume. Im letzten Drittel ist dabei kaum noch etwas von der Präsentation zu erkennen und die Akustik leidet darunter.
Hingegen ist derzeit im Roten Feld und in Volgershall die Raumsituation deutlich entspannter. Jedoch möchte keiner dorthin versetzt werden, da diese „Abschiebung“ häufig emotional mit der baldigen Schließung des Studienganges verbunden wird. Besteht zum Beispiel bei den Ingenieuren die Angst, dass falls keine Maschinenhalle auf dem Campus errichtet wird dies auch bedeutet, dass ihr Studiengang geschlossen wird. Auch bei Lehramt wurde der Umzug ins Rote Feld als ein Indiz gesehen, dass Lehramt geschlossen wird.
Ein Studienmodell, welches den Studierenden anbietet sich ein sehr individuelles Studium aus einigen Bausteinen nach dem Baukastenprinzip zusammen zu setzten und gleichzeitig von nur einer überschaubarer Größe von Lehrenden bedient werden soll bedarf demnach eine Campusuniversität.
Doch welcher Raumbedarf ergibt sich daraus?
Einerseits werden mehr Gruppenarbeits-, Seminarräume und Hörsäle gebraucht wie in der Vergangenheit vor dem Leuphana-Studienmodell. Dies ist begründet in der Parallelität der einzelnen Unterrichtsformen. Ist aus den wenigen Informationen, welcher der Öffentlichkeit zu dem Zentralgebäude zur Verfügung steht, zwar ersichtlich, dass hier Gruppenarbeitsräume erstellt werden sollen so ist bis jetzt von lediglich einem Hörsaal mit 1300 Plätzen die Rede. Kann dieser Hörsaal denn geteilt werden? Können in diesem Hörsaal auch naturwissenschaftliche Fächer (Rauchabzug, feuerfeste Unterlage) unterrichtet werden? Die größere Kohorte von Studierenden im Major Umweltwissenschaftler hat etwa noch keinen Hörsaal, in welchem sie im nächsten Sommer unterrichtet werden kann. Soll die unglückliche Situation mit den sehr schlauchartigen Seminarräumen auf dem Campus der Vergangenheit angehören müssten auch von diesen welchen erstellt werden, welche breiter, jedoch nicht so tief sind. Sollte das Audimax nicht geteilt werden können besteht auf jeden Fall noch der Bedarf auch von Räumlichkeiten in der Größenordnung zwischen 70 bis 250 Plätze. Auch besteht der Bedarf an freien Räumlichkeiten, welche von Referats- und Lerngruppen genutzt werden können. Für andere ist selbst in der Bibliothek noch zu viel Trubel und benötigen Stillarbeitsräume. Andere benötigen Aufenthaltsräume in den Pausen in der kalten Jahreszeit bzw. an Regentagen.
Derzeit wird öffentlich Diskutiert, dass eine Universität, welche deutlich weniger Studierende habe, auch deutlich weniger Räume brauchen würde. Dies ginge jedoch nur, falls man wie früher auch wieder bis 22 Uhr unterrichten würde und das Studienmodell auflöst um den parallelen Bedarf von Gruppenarbeitsräumen wie von Hörsälen umzukehren.
Betrachten wir in einem nächsten Schritt die Büroflächen für die Dozenten. Wie mehrfach zu lesen konnte in den letzten Jahren das Betreuungsverhältnis zwischen Studierende und Dozenten deutlich verbessert werden. Das sinken der Studierendenanzahl war demnach nicht mit einer starken Schrumpfung im Bereich der Dozenten verbunden. Vielmehr ist die Universität bemüht, die Forschung deutlich zu vergrößern. Das Drittmittelaufkommen soll deutlich gesteigert werden. Jede Neuberufung soll schon in erheblichen Maße Drittmittel mitbringen. Dies trifft selbst bei Juniorprofessuren zu. Drittmittelforschung bedarf jedoch auf jeden Fall Platz. Platz für neue Apparaturen, Arbeitsplätze für Mitarbeiter. Sollte es der Professional-School gelingen, weitere laufende Weiterbildungsstudiengänge aufzubauen werden auch hier zur Betreuung Mitarbeiter benötigt.
Kommt jetzt noch hinzu, dass aus Gründung der Unterhaltungskosten eine Trennung von zwei Bausünden der Vergangenheit erfolgen soll ist mit einem erheblichen Mehrbedarf an Nutzfläche auf dem Campus zu rechnen.
Falls die Stadt und der Landkreis eine Stadthalle auf der Fläche der Universität wünschen darf ein derartiger Raum sicherlich in diesem Rahmen mit erstellt werden. Jedoch sollte es dann auch die Aufgabe der Stadt sein den Unterhalt eines derartigen Raumes wie den hierfür notwendigen Parkplätzen zu bezahlen. Wie die Bewirtschaftung einer Stadthalle schön gerechnet werden und zu lasten der Universität oder eines Partner verlagert werden kann ist schon verwunderlich. Auch dass sich die Stadt Lüneburg, statt einem gewünschten Raum für 3000 Personen einen Multifunktionsraum für 1200 Personen aufbinden lässt bleibt ihr Geheimnis. Auch, weshalb sie sich mit einer deutlich niedrigeren Studierendenanzahl zufrieden gibt als in der „Strategischen Rahmenplanung“ ins Auge gefassten 10.000 Studierende (derzeit knappe 7000). Möglicherweise mag sie am Ende nicht Verantwortlich für das Scheitern der Neuausrichtung der Universität sein.
Fasst man diese Aspekte alle zusammen muss geschlussfolgert werden, dass das Zentralgebäude sogar viel zu klein ist. Es gerade mal den beengten aktuellen Bedürfnissen gerecht wird und keine Puffer schafft für neue Forschungsprojekte wie der weiteren Entwicklung der Universität. Hält die Universität es abwegig weitere Stiftungsprofessuren gewinnen, Studiengänge in der Professional School aufbauen oder weitere Drittmittel akquirieren zu können? Von Platz für universitärnahe Ausgründungen ganz zu schweigen.
Für neu zu errichtende Gebäude ist es dringend erforderlich, einmal ehrlich über den tatsächlichen Raumbedarf zu sprechen. Ein Raumbedarf, welcher sich nicht an irgendwelchen Durchschnittszahlen orientiert sondern berücksichtigt, dass an dieser Universität ein völlig anderes Studienmodell gefahren wird. Ein Raumbedarf, welcher den absehbaren Raumbedarf der nächsten 6-8 Jahren mindestens schon mit einschließt. Dafür müsste die Diskussion über die Inhalte jedoch noch einmal geführt werden. Welche Majors soll es denn Mittelfristig geben? Die Neuausrichtung der Universität ist mit dem Bericht der wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen und der anschließenden Diskussion jedoch noch nicht abgeschlossen. Kann sich etwa ein Schmalspur-Leuphana-Bachelor-Ingenieur gegen die wieder gegründete Diplomingenieure der technischen Universitäten behaupten? Oder sollte dieser Major in einen Minor umgewandelt werden? Wie können sich große Major, in deren Bereichen es jedoch verhältnismäßig wenig Drittmittel gibt, weiterhin rechtfertigen? Im nächsten Schritt sollte die Diskussion stattfinden, wo der Platz auf dem Campus ist für eine möglicherweise genötigte Maschinenhalle oder etwa ökologische Versuchsflächen oder allgemein den technischen- und naturwissenschaftlichen Laboren? Möchte die Universität auf ihrem Campus auch weiterhin ein Sportfeld und sommerliche Chill-out-Flächen haben ist eben nur ein sehr begrenzter Platz vorhanden. Den einzig in die Höhe kann auf dem Campus noch weiterer Raum geschaffen werden. Raum, welcher für ein innovatives Studienmodell wie die Forschungsinitiativen und den zentralen Einrichtungen (z. B. ZDemo) dringend benötigt wird. Das geplante Zentralgebäude mit den hierfür notwendigen Parkflächen ist jedoch zu klein. Schließlich möchte sich, in den Worten von Herrn Zühlsdorff, Leuphana nicht nur auf den Weg machen zu einer zukunfts- und wettbewerbsfähigen Universität der Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts, sondern auch dort ankommen. Dies bedarf jedoch nicht Zink, Glas und Beton allein sondern auch die gesellschaftliche Diskussion über den Raumbedarf und den dahinter liegenden Inhalten von Forschung und Lehre.
Wie überhaupt ins Auge gefasst werden kann, auf dem Campus noch ein Hotel oder ein weiteres Studierendenheim zu erstellen kann nicht nachvollzogen werden. Muss ja etwa auch die Bibliothek dringend ausgebaut und sollen die Interessen von Fledermäuse und der Haubenlerche auch noch berücksichtigt werden. So ist langfristig ja doch absehbar, dass die Einkaufzeile einem mehrgeschossigen Bau weichen muss und Studentenwohnheime auf dem Campus in Büroflächen überführt werden.
Sonntag, 20. Juni 2010
Das Amtsblatt lesen
Wurde an dieser Stelle schon moniert [1], die Gazette könne nicht auf der Homepage der Leuphana Universität Lüneburg gefunden werden muss diese Kritik inzwischen zurück genommen werden. Gleich auf der Startseite führt ein Link vom Fuß der Seite direkt zum Amtsblatt. Dies muss an dieser Stelle doch deutlich gelobt werden.
Doch das schnelle Auffinden des Amtsblattes führt leider nicht immer zum Auffinden von vermissten Inhalten.
Wer erinnert sich nicht an das Oster-Debakel? Die Anmeldefristen für Prüfungen sollten angepasst werden. Ein entsprechendes Papier ist unter vielfacher Mitarbeit von verschiedensten Stellen der Universität, insbesondere der Zentralen Studienkommission (ZSK) in Abstimmung mit dem Prüfungsamt erarbeitet und dann auch im Senat verabschiedet worden. Im Präsidium wurden dann jedoch noch Mängel gesehen, ohne Mitteilung der Beteiligten wurde von einer Veröffentlichung abgesehen. Als kurz vor Ostern die damaligen AStA-Sprecherinnen die Studierenden auf die rechtliche Situation hingewiesen hatten war für viele das Osterwochenende versaut. Gab es doch auf den Seiten des Prüfungsamtes keinerlei Möglichkeit, sich anzumelden.
Nun, diese Anekdote ist Schnee von gestern. Doch die Geschichte macht klar, dass es nicht nur darauf ankommt zu schauen, was veröffentlicht wurde. Vielmehr muss darauf geachtet werden, was denn nicht veröffentlicht wird.
Unter Top 9 der Tagesordnung der Fakultätsratsitzung vom 14. April wurde eine neue Fachspezifische Anlage (FSA) für den Major Umweltwissenschaften im Studiengang Leuphana Bachelor einstimmig angenommen [2]. Diese FSA ist bis heute noch nicht veröffentlicht. Andererseits ist der Punkt auch nicht auf der folgenden Sitzung neu behandelt worden. Letzteres war vorgesehen, falls Frau Rau oder Frau Kießlich dem Papier nicht zustimmen könnten. So ist das Papier derzeit wohl auf dem nicht mehr so langen Weg zwischen den beiden Damen und der Gazette versandet. Ob auch hier das Präsidium, insbesondere Herr Spoun, grundsätzliche Bedenken haben? Doch warum äußert er sie nicht offen sondern blockiert einfach die akademische Selbstverwaltung? Bei anderen Inhalten, z. B. der neuen Beitragsordnung der Studierendenschaft der Universität Lüneburg kann eine Veröffentlichung ja auch äußerst zeitnah erfolgen.
[1] http://leuphanawatch.blogspot.com/2010/05/amtsblatt.html
[2] http://www.leuphana.de/fileadmin/user_upload/INTRANET/fakultaet3/termine_protokolle/100414/DRII225_1OeffentlichesProtokoll_Fakultaetsratssitzung14042010.pdf
Doch das schnelle Auffinden des Amtsblattes führt leider nicht immer zum Auffinden von vermissten Inhalten.
Wer erinnert sich nicht an das Oster-Debakel? Die Anmeldefristen für Prüfungen sollten angepasst werden. Ein entsprechendes Papier ist unter vielfacher Mitarbeit von verschiedensten Stellen der Universität, insbesondere der Zentralen Studienkommission (ZSK) in Abstimmung mit dem Prüfungsamt erarbeitet und dann auch im Senat verabschiedet worden. Im Präsidium wurden dann jedoch noch Mängel gesehen, ohne Mitteilung der Beteiligten wurde von einer Veröffentlichung abgesehen. Als kurz vor Ostern die damaligen AStA-Sprecherinnen die Studierenden auf die rechtliche Situation hingewiesen hatten war für viele das Osterwochenende versaut. Gab es doch auf den Seiten des Prüfungsamtes keinerlei Möglichkeit, sich anzumelden.
Nun, diese Anekdote ist Schnee von gestern. Doch die Geschichte macht klar, dass es nicht nur darauf ankommt zu schauen, was veröffentlicht wurde. Vielmehr muss darauf geachtet werden, was denn nicht veröffentlicht wird.
Unter Top 9 der Tagesordnung der Fakultätsratsitzung vom 14. April wurde eine neue Fachspezifische Anlage (FSA) für den Major Umweltwissenschaften im Studiengang Leuphana Bachelor einstimmig angenommen [2]. Diese FSA ist bis heute noch nicht veröffentlicht. Andererseits ist der Punkt auch nicht auf der folgenden Sitzung neu behandelt worden. Letzteres war vorgesehen, falls Frau Rau oder Frau Kießlich dem Papier nicht zustimmen könnten. So ist das Papier derzeit wohl auf dem nicht mehr so langen Weg zwischen den beiden Damen und der Gazette versandet. Ob auch hier das Präsidium, insbesondere Herr Spoun, grundsätzliche Bedenken haben? Doch warum äußert er sie nicht offen sondern blockiert einfach die akademische Selbstverwaltung? Bei anderen Inhalten, z. B. der neuen Beitragsordnung der Studierendenschaft der Universität Lüneburg kann eine Veröffentlichung ja auch äußerst zeitnah erfolgen.
[1] http://leuphanawatch.blogspot.com/2010/05/amtsblatt.html
[2] http://www.leuphana.de/fileadmin/user_upload/INTRANET/fakultaet3/termine_protokolle/100414/DRII225_1OeffentlichesProtokoll_Fakultaetsratssitzung14042010.pdf
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