Freitag, 18. November 2011

Eilmeldung: EU-Korruptionsbekämpfer kommen!

Es ist eine Nachricht, die erneut für erhebliche Unruhe sorgen wird: die obersten Korruptiosbekämpfer der EU (OLAF) kommen für eine Untersuchung an die Leuphana Universität Lüneburg! Es geht nach Informationen des NDR um Auftragsvergaben im Zusammenhang mit dem Audimax. Ebenfalls im Visier ist die Firma Rheinzink. Bereits der Landesrechnungshof hatte die Zusammenarbeit mit Rheinzink bemängelt.

Ausführliche Informationen bei den Kollegen des NDR.

Kommentare:

  1. Na wenn OLAF schon mal da ist, könnte doch gleich der Innovationsinkubator mitgetestet werden. Das ein oder andere Milliönchen dürfte dort wohl auch woanders als geplant landen. Mir sind zumindest noch keine blühenden Landschaften aufgefallen.

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  2. Das wird er auch - sonst wäre OLAF nich da. Angeblich rücken die vor Ort mit nationaler Staatsanwaltschaft an, d.h. es muss einen stark verhärteten Verdacht geben. Aber eigentlich ist das bei dem Schmu mit den EU-Geldern auch kein Wunder, dass da nicht alle die Fresse halten.

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  3. Liest sich so: Der Landesrechnungshof schickt jetzt seinen grossen Bruder vor, weil er alleine mit der Angelegenheit nicht klarkommt.

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  4. Oder: der Landesrechnungshof hat keine Verfügungs- sondern nur Beratungsgewalt und solange die Regierung nichts tut, muss er still halten. Der LRH-Bericht hätte auch für eine staatsanwaltschaftliche Untersuchung nicht ausgereicht. Offensichtlich kam da von anderer Seite etwas nach!

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  5. Leute, abwarten, was die rausfinden...

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  6. genau, alles reine spekulation!

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  7. Na, egal was die rausfinden. So wurde bisher noch keine Ministerin und kein Präsidium in Lüneburg vorgeführt... da bleibt etwas kleben... Allein die Ermittlung bzgl. Korruption ist für Lüneburg katastophal. Man wird zukünftig wohl genauer hinschauen, wenn ein Antrag aus Lüneburg kommt.

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  8. Ein genervter BWLer19. November 2011 um 13:02

    Genau, und damit diese EU-Bürokratie loslegt, muss auch schon ein begründeter Verdacht bestehen. Und ehrlich gesagt, was Holm Keller schon alles versprochen hat, ob Harvard in der Heide, Silicon Valley in der Provinzstadt Lüneburg oder Google meets Internet-TV mit Artotale und Regiofernsehen. Wo bitte ist das alles geblieben? Vize und Präsi müssen doch gar nicht vom AStA oder der linken Fraktion kritisiert werden, sondern an ihren versprochenen Erfolgen gemessen. Kein Unternehmer (vulgo: Holm Keller) würde bei den mageren Ergebnissen noch im Chefsessel sitzen. Das ist doch alles nur PR-Scheiße. Und wir fallen immer wieder darauf rein, vielleicht sollte sich die Denkerei damit mal beschäftigen. Hier also der erste Auftrag für unsere Botschafter in Berlin.

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  9. @Ein genervter BWLer: Da brauchst du nicht nach Berlin "rufen". Ein sich informierender Blick ins Intranet könnte zur Klärung schon reichen: http://www.leuphana.de/intranet/universitaetsentwicklung/entwicklungsplanung.html.
    PS: Unternehmer ≠ angestellte Geschäftsführung/Vorstand. Der Unterschied dürfte bei der Einführung in die BWL behandelt worden sein.

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  10. Ein genervter BWLer19. November 2011 um 15:24

    Ohje, in der Eile vertippt. Es muss natürlich Manager statt Unternehmer heißen, Unternehmen können ja nur bankrott gehen - was zumindest unsere Universitätsleitung moralisch längst geschafft hat.
    Zum Entwicklungsplan zwei kleine Zitate: "Das von Stararchitekt Daniel Libeskind entworfene neue Zentralgebäude der Leuphana-Universität Lüneburg soll ein Nullenergiehaus werden. Es soll bis zum Jahr 2012 fertiggestellt sein." (Quelle MoPo: http://www.morgenpost.de/printarchiv/wissen/article490292/Libeskind_Bau_soll_Energie_liefern_statt_verbrauchen.html). Jetzt ist bereits von 2015 die Rede, klingt nach einem Elbphilharmonie-Debakel.
    Zweites Beispiel: "Millionen fürs Provinz-TV. Öffentliche Kassen finanzieren in Lüneburg einen ehrgeizigen Versuch, mit Amateuren Fernsehen zu produzieren...Mit dem Sender, der im Oktober unter dem Namen Kenup starten soll, geht Keller dem nach...Als Partner von Kenup stehen bereits der Internetkonzern Google und der Lokalsender Hamburg 1 fest... Solche Inkubator-Projekte werden stets von einem Forscher-Tandem geleitet, und die Leuphana konnte als Partner im Führungsduo den Kameramann Michael Ballhaus gewinnen.(Quelle Zeit.de: http://www.zeit.de/2010/30/Privat-TV-Lueneburg/seite-1)
    Ich habe leider seit meinem Studium in Lüneburg noch nichts von einem Fernsehsender gehört und auch keine Amateurvideos oder sonstiges gesehen. Gibt es die überhaupt? Was passiert denn mit dem Geld für diese Späße. Das nenne ich mal Entwicklungsplan.

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  11. Leute, nun mal etwas langsamer: es ist ja auch das allererste Mal, dass die EU so ein Großprojekt an eine Uni vergeben hat. Und vermutlich gibt es etliche Leute (Studis, Profs, Verwaltung, Stadtbewohner), die alles tun, um die Uni bzw. das Präsidium bei der EU anzuschwärzen.
    Und dass das neue Hauptgebäude noch nicht wie oben moniert 2012 fertig gestellt wird, hat ja nichts damit zu tun, dass Keller zu unfähig ist. Eher dass da 2 verschiedene Kulturen (intrigante Verhinderer vs. Macher ohne Rücksicht) aufeinander treffen.

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  12. "Und dass das neue Hauptgebäude noch nicht wie oben moniert 2012 fertig gestellt wird, hat ja nichts damit zu tun, dass Keller zu unfähig ist."

    Das halte ich für eine gewagte Behauptung! Bis jetzt hat Keller nicht einmal das Geld zusammen, was er braucht.

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  13. Wer bitte schwärzt wen bei der EU an? Wenn mit vollmundigen Behauptung 80 Millionen EU-Gelder an die Uni geholt werden, damit hier die Region gefördert wird und sich dann die Firmen und Politiker der Region aufregen, dass nix ankommt, tun sie das mit vollem Recht. Das Geld ist nicht für Keller-Projekte und Uni-Bauten gedacht, sondern für die Region. Selbst wenn nicht alles auf anhieb klappt und Fehler passieren, sollte man vielleicht dazu stehen und selbstkritisch seinen Kurs ändern. Stattdessen hagelt es Pressemitteilungen voller Dementi deren Peinlichkeit und selbstgerechte Attitude nur noch Berlusconi übertrifft.

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  14. Die Korruptionswikinger aus Brüssel stürmen Leuphanien und nehmen hoffentlich Keller und Spoun mit

    http://www.youtube.com/watch?v=skSmuj0-Pok

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