Der Senat scheint damit seine Meinung geändert zu haben. Soll der massive Druck des Präsidenten doch noch Erfolg haben? Spoun hatte gedroht, trotz seiner sofortigen Wiederwahl die Universität zu verlassen - sollte nicht auch sein unbeliebter Vizepräsident und Freund Holm Keller sofort und bedingungslos gewählt werden. Dafür bedarf es einer weiteren Abstimmung, denn der Senat hat bereits entschieden.
Der ASTA bezeichnet das nun geplante Vorgehen als Flatrate-Wählen bis das Ergebnis stimmt. Gestern wurde vor der Senatssitzung eine "Jubeldemo" veranstaltet. Dort war die Facebook-Gruppe Spoun4President ebenfalls vertreten, jedoch mit deutlich weniger Teilnehmern. Bei den Studenten scheinen die Mehrheitsverhältnisse klar. Facebook-Likes sind eben nicht alles, wie schon die Causa Guttenberg zeigte.
Nächste Woche geht die Auseinandersetzung im Senat weiter. Über das Ergebnis der Sitzung gestern herrscht Stillschweigen - wie schon zur Sitzung in der letzten Woche. An der Universität wird die Diskussion weitergehen. Darf Keller doch weitermachen?
Bild: ASTA
Sascha Spoun riskiert eine Blamage für die Universität oder ihn selbst. Entweder wird die Entscheidung des Senats geändert, es ist von "Berlusconisierung" die Rede - oder Spoun geht. Man könnte das als beleidigte Leberwurst interpretieren oder gleich die Fähigkeit für das Präsidentenamt absprechen. Wäre er ein guter Präsident, dem die Leuphana
LeuphanaWatch fragt: Prof (HSG) Dr. Sascha Spoun, nehmen Sie die Wahl jetzt an - oder nicht?
