Montag, 3. Oktober 2011

Leuphana verwischt Spuren im Fall Susanne Falk

Vor zwei Monaten enthüllte LeuphanaWatch unter dem Titel Holm Keller und der Fall Susanne Falk personelle Überschneidungen zwischen Leuphana Universität Lüneburg, Holm Keller GmbH und Kellers Proportion GmbH. Seither ist eine hektische Betriebsamkeit ausgebrochen.

Auf der Webseite zur Parkraumbewirtschaftung der Leuphana Universität Lüneburg wurde der Name der Verfasserin kurzerhand von Falk in Ohse umgewandelt. Inhaltlich veränderte sich nichts, sogar das Datum der letzten Überarbeitung blieb gleich. Es könnte der Eindruck entstehen, dass offenbar unangenehme Spuren verwischt werden sollten. Zum Vergleich das Bild des letzten Artikels und ein aktuelles Bildschirmfoto (1).

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Auf sämtlichen Webseiten der Leuphana Universität Lüneburg ist der Name Falk wie durch Zauberhand verschwunden. Nach dem Verwischen der Spuren werden gar Gerüchte lanciert, das Bild des Beitrags von Anfang August hier auf LeuphanaWatch sei womöglich gefälscht. Ein Blick ins Internetarchiv (2) beweist die Authentizität unseres Berichts. Dort lässt sich an zahlreichen Stellen der Name Falk samt zugehöriger eMailadresse nachschauen.
Quelle: (2)

Auf den privaten Seiten von Susanne Falk sind die Referenzen zu bisherigen Projekten komplett entfernt worden. Wer die Seite http://drupal.sfea.at/node/2 aufruft, erhält mittlerweile eine Fehlermeldung. Zuvor waren dort die zitierten brisanten Informationen zu finden.

Die Registrierung der Domain Holmkeller.com lässt sich aktuell noch bei den Domaintools nachschauen (3).

Offenbar hat LeuphanaWatch mit seinem Bericht genau ins Schwarze getroffen. Möglicherweise ist der Fall Susanne Falk noch brisanter als bislang angenommen. Das Verwischen von Spuren zeigt deutlich, dass eine Untersuchung dringend notwendig ist. Sie sollte sofort erfolgen, bevor die digitalen Radiergummis ihr Werk vollenden können.

(1) Bildschirmfotos der Seite http://www.leuphana.de/campusentwicklung/verkehr/parkraum.html
(2) http://web.archive.org/web/20100730001653/http://www.leuphana.de/campusentwicklung/verkehr.html
(3) http://whois.domaintools.com/holmkeller.com
LeuphanaWatch dankt für den Hinweis.

Kommentare:

  1. Hier hat jemand etwas zu verbergen! Pfui Teufel. Das stinkt zum Himmel!

    Die Webredaktion hat beim Verwischen der Spuren aber geschlampt. Guckst du hier http://www.leuphana.de/artotale/urbanart/the-projekt.html

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  2. Holm und Sascha teilen mit! Leuphana meets Unternehmensberatung. Unter der Tarnbezeichnung "Gerechtes und finanzierbares Gesundheitssystem" holen Keller und Spoun das Who is Who des deutschen Gesundheitssystems an die Leuphana um über Themen wie Privatisierung im Gesundheitswesen zu diskutieren. Das Ganze unter Schirmherrschaft vom McKinsey, Bosten Consulting, Arbeitgeberverband und Konsorten.
    Schlimmer kann die wissenschaftliche Reputation der Universität Lüneburg nicht beschädigt werden. Aus der schlechtesten Universität Deutschlands haben Keller und Spoun die schlimmste Universität Deutschlands geschaffen.

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  3. Was erwartet man von dieser "Universitäts"leitung? Wir haben jahrelang gegen den dubiosen Leitungsstil gekämpft, aber jetzt sind andere dran. Hoffentlich bleiben unsere "Leuphana"Bachelor dran.

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  4. Hallo? Gehts noch? Wenn ihr mal genau hinschaut, sind auch die Gewerkschaft und viele öffentliche Einrichtungen da. Und Arbeitgeber sind keineswegs Teufel, oder? Über Boston Consulting und McKinsey kann man streiten, aber was ihr hier macht, ist ja eine extreme Vorverurteilung. Naja, ist ja keine Überraschung. Die spannende Frage ist eher, was ihr inhaltlich zur Startwoche sagt.

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  5. wieso kann man darüber streiten? McK und BCG sind top!

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  6. Niederländischer Zeichner6. Oktober 2011 um 15:44

    Schaut mal ins Impressum der Broschüre zur Startwoche Gesundheit wer die Produktionsleitung Druck hat: Susanne Falk.

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  7. Schlimm ist doch nicht, dass jemand mit Qualifikation eine Aufgabe ausführt. Wäre sie unqualifiziert, würde Susanne Falk nicht die Hauptorganisation dieser Startwoche machen. Schlimm ist allerdings, dass erstaunlich viele Menschen aus dem Kellerschen Umfeld von dieser Universität in Lohn und Brot gebracht werden. Frau Falk ist dafür sicher nur ein Beispiel. Die Frage ist also, in welche Kanäle das Geld abfließt.

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