Mittwoch, 2. März 2011

AStA-Copy schreibt rote Zahlen

Leser von LeuphanaWatch haben uns auf folgenden Sachverhalt aufmerksam gemacht:
AStA-Copy, ein Servicebetrieb des AStA, schreibt seit Jahren rote Zahlen. Die Verluste sollen trotz eines jährlichen Zuschusses von 10.000 Euro durch den AStA sich im fünfstelligen Bereich bewegen. Um den Trend umzukehren wurde im letzten Sommer eine Unternehmensberatung beauftragt, verschiedene Szenarien zu entwerfen. Diese sollen auf der heutigen (Mittwoch) Sitzung des Studierendenparlamentes unter Tagesordnungspunkt 8 betrachtet werden.

Nach unseren Informationen ist dieser Tagesordnungspunkt hochschulöffentlich. Jeder Student ist rede- und antragsberechtigt. Die Sitzung soll ab 14:30 Uhr im Raum 9.104 stattfinden.

Wir können gespannt sein, ob innovative Lösungen gefunden wurden. Zu vermuten ist, dass mal wieder die Lohnkosten gedrückt und das Unternehmen auf einen Wachstumskurs gebracht werden soll.

LeuphanaWatch meint: Wer sich über die Verwendung der Semesterbeiträge aufregt soll sich durch Ideen einbringen.

Kommentare:

  1. Ich fänd's gut, wenn bei AStA Copy auch Kaffee, belegte Brötchen und Snacks verkauft würden. Da gibt es doch den leeren Raum, wo nur zwei kleine Kopierer stehen. Kann man den nicht umbauen und ein selbstverwaltetes Cafe machen? Da kann gleich das Monopol von Campus mit den unverschämten Preisen durchbrochen werden.

    AntwortenLöschen
  2. Ich will garnicht wissen, wieviel Zuschuss das Rechenzentrum zu den Druckkosten aus Studiengebühren fließen. Die sind schließlich nochmal billiger, wenn auch nur zum drucken.
    @Altstudent: klingt gut, dann kann AStA Cafe & Copy gleich auf zwei Ebenen den unvrschämten Monopolisten angreifen.

    AntwortenLöschen
  3. @ FSPS:
    Es ist was anderes, ob das Rechenzentrum rote Zahlen schreibt oder der ASTA.

    AntwortenLöschen
  4. Genauigkeit muss sein8. März 2011 um 13:28

    Wenn hier von AStA Copy die Rede ist heißt das nicht, dass der AStA oder die Studierendenschaft insgesamt Rote Zahlen schreibt. So viel Genauigkeit muss sein.

    AntwortenLöschen
  5. Warum wird nicht einfach der Laden geschlossen? Mit Campus-Copy und dem Rechenzentrum gäbe es doch auch weiterhin zwei Möglichkeiten, seine Sachen auszudrucken. Zum Binden seiner Bachelorarbeit kann man doch auch einmal in die Stadt gehen! Wir sind ja hier nicht auf dem Dorf!

    AntwortenLöschen
  6. "Wenn hier von AStA Copy die Rede ist heißt das nicht, dass der AStA oder die Studierendenschaft insgesamt Rote Zahlen schreibt. So viel Genauigkeit muss sein"

    - deswegen wurden ja auch erst die Studienbeiträge erhöht; so sind natürlich den roten Zahlen, die der ASTA durch Spezialangebote für bestimmte Studierende produziert, beizukommen...

    AntwortenLöschen
  7. Asta-Copy verschwendet täglich unser Geld! Der große Teil fließt dabei in Personalkosten. Also bereichern sich hier Studenten auf Kosten der anderen und rechtfertigen es als Konkurrenz zu Campus!
    Weg mit Asta-Copy! Gebt lieber jedem Student mehr Freikopien!

    AntwortenLöschen
  8. Zum Tatbestand der Bereicherung müsste nach meinem Rechtsverständnis jemand eine Leistung sich aneignen, ohne eine entsprechende Gegenleistung erbracht zu haben. Die Beschäftigte von AStA-Copy arbeiten und bekommen für ihre Arbeit ein Lohn ausbezahlt. Es ist vielmehr eine unternehmerische bzw. politische Entscheidung, ob der Geschäftsbetrieb von AStA-Copy aufrecht erhalten bleibt, bzw. ob am derzeitigen Geschäftsmodell fest gehalten wird.

    FS

    AntwortenLöschen
  9. wenn diese Gegenleistung nicht benötigt wird, dann ist es quasi eine Bereicherung! Oder glaubst du, dass man das gleiche Geld (Förderung des Copy Ladens) zweimal ausgeben kann?

    AntwortenLöschen