Montag, 30. Mai 2011

Startwochenthema bekannt geworden

Die Startwoche der Leuphana Universität Lüneburg findet vom 6. bis 14. Oktober statt. Am 6.10. findet der Eröffnungstag statt, vom 10.-14.10 findet die alljährliche Projektarbeit statt. Nun ist das Thema bekannt geworden: Gesundheitsökonomie.

Wieder einmal gehen Studenten aller Major gemeinsam ans Werk, um ein ökonomisches Problem zu lösen. So können sie gleich zu Studienbeginn richtig eingenordet werden. In der Vergangenheit hatten Vizepräsident Keller und Kumpanen die Startwochen geleitet und für den richtigen Drive gesorgt. Besonders Keller gewann damit wenig Sympathien.

LeuphanaWatch ist gespant: Wer wird der diesjährige Starredner?

Kommentare:

  1. Philipp Rösler als Wirtschaftsminister, ehemaliger Gesundheitsminister und Niedersachse kommt wohl in Frage...

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  2. Zum Thema Gesundheitsökonomie könnte es ja mal jemand von der FDP (fast drei Prozent) sein. Da gibt es noch ein paar Menschen, welche derzeit noch Minister sind bevor sie in die politische unbedeutendkeit versinken.

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  3. Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Wulf Rössler vom Innovationsinkubator könnte sich da wohl zum ersten mal Studierenden zeigen. Vermutlich wird aus diesem 86 Millionen-Faß auch teile der Startwoche finanziert.

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  4. "bekannt geworden", ihr macht echt aus allem eine Kritik!
    Das nervt.

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  5. Bei steigenden Gesundheitsausgaben darüber nachzudenken wie man den meisten Menschen am besten helfen kann ist gar nicht so abwegig, genauso wenig wie darüber nachzudenken wie eine Kleinstadt mit "Arbeitsmarkt & Strukturwandel" (Thema 2008) oder ein Theater mit mangelnder Förderung (Thema 2007) fertig werden kann. Das sind ja keine abwegigen Themen - außer vielleicht für Studierende, die nur ihr eigenes Einkommen maximieren wollen oder sich nichts um die Gesellschaft scheren.

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  6. ihr seid behämmer!
    mal wieder ein ökonomisches thema? die beiden art totale wochen im letzten jahr waren ja wirklich totaler kommerz - voll kacke! künstler! echt mal, leben nur fürs geld! und naja, gesundheit ist ja auch fürn arsch. übrigens definition ökonomisch: so, dass dabei Mittel und Kräfte sparsam, aber wirkungsvoll eingesetzt werden... ist ja grundsätzlich scheiße mittel sparend zu arbeiten... das hat bei dem alten sed pack in der ddr auch nicht geklappt. also lieber nicht ökonomisch arbeiten

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  7. Hier wird nur denken innerhalb der Box beigebracht. Echte Kreativität, das denken auch außerhalb der Box, kann bei den Aufgabenstellungen gar nicht raus kommen. Vielleicht wird ja ausgerechnet, dass es effizienter ist, einen Menschen, ich meine eine Kostenstelle, innerhalb von 6 Minuten zu frühstücken und zu waschen als innerhalb von 12 Minuten. Das spart den Faktoreneinsatz Arbeit. Statt dessen lieber ein paar Pillen mehr verteilen. Das ist voll effizient.

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  8. Bei der art total ging es doch gar nicht um die Künstler. Es ging darum für hochwertige Videos, von Bürgern bereitgestellter Content, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Die Künstler oder das Freiraumkonzept waren doch nur etwas für die Unterhaltungsmedien. Lasst die Leute darüber diskutieren, ob jetzt ein gelbes „M“ eine Kritik an Markennamen ist oder gar Werbung für genau diese Marke. Hauptsache, sie unterhalten sich nicht über echte Probleme. Hier noch ein paar Vorschläge, was demnächst noch ökonomisiert werden könnte: Familie, Freundschaft, Liebe, Atemluft, das Wegerecht im deutschen Wald, der Aufenthalt auf öffentlichen Straßen und Plätzen. Immer weiter privatisieren, deregulieren und kommerzialisieren. Für die zukünftige Elite aus der unternehmerischen Hochschule Leuphana können diese Denkstrukturen nicht früh genug verinnerlicht werden. Lang lebe die Besitzstandgerechtigkeit!

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  9. Ja, auf den ersten Blick war die Artotale ein Kunstprojekt. Filme machen zählt zu Kunst sicherlich dazu. Die tatsächliche Begründung für die Filmerei ist eine andere:

    >>Es geht gar nicht allein um die Kunst. Es geht darum herauszufinden, welche Erzählformen die Studenten interessieren. "Die Artotale ist ein trojanisches Pferd", sagt Holm Keller, Kanzler der Leuphana-Universität. "Wir wollen wissen, wie das Fernsehen der Zukunft aussieht."<<

    Zitat aus: http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article4814792/Wie-Lueneburg-das-Fernsehen-neu-erfindet.html

    Es ging also auch da um wirtschaftliche Verwertbarkeit. Die Erstis hätten z.B. ja auch selbst Streetart machen können. Aber das hilft Holm und seinen Kumpels nicht.

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  10. LeuphanaWatch hat sicherlich auch eine dezidierte Meinung zur Sicherstellung eines künftigen Gesundheitssystems jenseits der Abkehr vom Solidaritätsprinzip. Sofern es nicht schon an Wortklaubereien bei der Themenwahl scheitert freue ich mich auf Euren kompetenten Diskussionsbeitrag während der Startwoche.

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