Samstag, 7. Mai 2011

Uni freut sich auf die Grundsteinlegung

Morgen ist es soweit, der Grundstein für das Zentralgebäude der Leuphana Universität Lüneburg soll gelegt werden. Das Datum wurde nicht zufällig gewählt, die Uni erklärt:
Dieser Tag sei mit Bedacht gewählt, so Holm Keller, hauptamtlicher Vizepräsident der Universität, der 8. Mai markiere die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus. Die Leuphana Universität Lüneburg befinde sich auf dem Gelände einer ehemaligen Wehrmachtskaserne. [1]
LeuphanaWatch beschäftigte sich bereits mit dem gewählten Datum am 8. Mai. Nun wartet ganz Lüneburg gespannt auf die Zeremonie. Welches Programm hat sich der frisch wiedergewählte Holm Keller einfallen lassen?

Zuschauer dürfen live dabei sein, die feierliche Grundsteinlegung startet um 12 Uhr auf dem Bauplatz. Der wurde in der vergangenen Woche schon vorbereitet, die Grundrisse des Zentralgebäudes wurden durch breite weiße Bahnen auf dem Parkplatz vor dem Vamos eingezeichnet.

Nicht nur Holm Keller und sein Team waren aktiv. Offenbar in der Nacht von Donnerstag auf Freitag waren noch andere "Künstler" am Werk. Sie wollten ihre ganz eigene Note zum Gesamtkunstwerk Leuphana-Campus hinzufügen:

Foto: NDR

LeuphanaWatch meint: Die ganze Uni freut sich auf die Grundsteinlegung!

[1] http://www.leuphana.de/aktuell/meldungen/ansicht/datum/2011/03/24/libeskind-bau-grundsteinlegung-am-8-mai.html

Kommentare:

  1. Wir erhielten folgende brandheiße Informationen über den Zweck des Zentralgebäudes heute per eMail, die wir dem geneigten Leser nicht vorenthalten können:

    Satirisches aus der Leuphana

    Das brandneue Projekt ALUWI
    ALUWI ist die Abkürzung für „Akademische Lustwiese“. Dieses Projekt setzt die „Tandem“-Ideen des Innovations-„Inkubators“ an der Uni Lüneburg, der ja der Förderung von Wirtschaft, Gewerbe und Verkehr verpflichtet ist, besonders vorbildlich um.
    Erforscht werden neue und alte Formen des sexuellen Paarungsverhaltens heutiger Menschen. In angemessenem Umfang sollen auch homoerotische Neigungen einbezogen werden. Insbesondere die kleineren Arbeitsräume im Libeskind-Bau sollen deshalb mit Videokameras zur Selbstbeobachtung und mit Internetzugang für die Selbstvermarktung ausgerüstet werden. Warum soll es neben einem Raum der Stille nicht auch Räume des Stöhnens geben? Der zentrale Veranstaltungsraum, das Audimax, ist für große Gruppensex-Parties (20+) vorgesehen, in denen Handlungsstrategien und Kommunikationsverhalten der Beteiligten untersucht und erprobt werden. Der Star-Architekt will hier zahlreiche neue innenarchitektonische, biologische und auch modische Star-Ideen einbringen. Unter Studenten kursiert bereits die saloppe Bezeichnung „Liebestempel“.
    Die wichtigste Funktion des ALUWI-Projekts besteht darin, die Zahl der Geburten in Deutschland zu erhöhen, um das Problem sinkender Bevölkerungszahlen zu lösen. So könnte Lüneburg für die gesamte westliche Welt, die davon allerdings noch nichts weiß, als Vorreiter agieren.

    Besondere Nachhaltigkeit

    Das ALUWI-Projekt zeichnet sich durch eine besondere Nachhaltigkeit aus. Das beginnt schon mit dem Gewinn, den die Uni aus der Vermietung der Räume ziehen wird. Die Kontinuität der Einnahmen ist dabei gesichert, weil das Projektthema quasi von übergeschichtlicher Präsenz ist. An Mieterinnen kämen Top-Vertreterinnen ihres Gewerbes in Frage, nicht nur aus St. Pauli in Hamburg, sondern auch aus Dubai und anderen Vergnügungszentren der internationalen Welt. Auch attraktive Lüneburger Studentinnen sollen im Einzelfall auf diese Weise lohnende Jobs erhalten, die anwendungsorientiert direkt in die Praxis einführen und das Studium der Theorie lustvoll ergänzen. Wie man hört, plant inzwischen der Beate Uhse-Konzern einen Studiengang an der Leuphana für die eigenen Führungskräfte.
    Der Energieaufwand ist minimal (wenig Licht, statt Heizung innere Hitze) und vor allem gilt die Raumnutzung als einzigartig unter allen Universitäten dieser Welt, denn die Räume werden bevorzugt nachts belegt, wo sie ansonsten ohnehin leer stehen.
    Nicht zuletzt sollen dabei auch wieder die Beziehungen zwischen Uni und Stadt weiter optimiert werden: Oberbürgermeister Müdge, den Ratsherren und allen interessierten Lüneburger Bürgern werden für die aktive Teilnahme an den Forschungsarbeiten individuelle Rabatte gewährt.
    Allerdings steht das Votum der Frauenbeauftragten noch aus. Auch ist noch nicht geklärt, wer im einzelnen die Aufnahmetests für interessierte Frauen durchführen wird, um deren Eignung und Engagement für die Leuphana sicherzustellen. Lokale Kontaktanbieter sehen potentielle Konkurrenz und haben sich an die IHK gewandt. Das größte Problem besteht freilich in dem absehbaren Erfolg dieses Projekts: Die finanziellen Einnahmen könnten Schwindel erregende Höhen erreichen, die es angeraten sein lassen, die Räume bald auch tagsüber projektbezogen für ALUWI zu nutzen und auf die traditionellen Aufgaben einer Universität vollends zu verzichten.

    LeuphanaWatch dankt für die eMail und hofft im Sinne der Gleichberechtigung, dass sich auch männliche Studenten Forschungsprojekte starten dürfen und sich etwas für ihre Studiengebühren dazuverdienen können.

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  2. bei solchen Beiträgen wird einem noch einmal bewusst, warum die ganzen Altstudenten, die faktisch nichts mehr mit der Leuphana zu tun haben, und lediglich noch zum Streiten über Neuausrichtung, Sozialpädagogik und Holm Keller an der Uni verweilen, nicht in einer angemessenen Studienzeit fertig werden...

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  3. Leute, ihr habt einen an der Waffel. Nicht mehr und nicht weniger.

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  4. http://www.tagesschau.de/multimedia/video/ondemand100_id-video906970.html

    "Sie nennt sich seit 4 Jahren Leuphana-Universität"

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